- 17.11.2014, 10:21:15
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NEOS zu Zentralmatura: Strolz pocht auf Aufstockung der Vorbereitungsstunden
Matthias Strolz: "Bundesministerin Heinisch-Hosek muss Stunden nachlegen, sonst kommt eine Online-Petition"
Utl.: Matthias Strolz: "Bundesministerin Heinisch-Hosek muss Stunden
nachlegen, sonst kommt eine Online-Petition" =
Wien (OTS) - Mit 2015 gehen die Allgemeinbildenden Höheren Schulen in
die Zentralmatura. Verhandlungen zwischen Bundesschülervertretung
(BSV) und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen laufen noch.
Unterstützen wollen die NEOS die BSV bei ihrer Forderung nach mehr
Vorbereitungsstunden.
Während bisher für die Vorbereitung der mündlichen Matura bis zu 20
Stunden vorgesehen waren, soll die Vorbereitung nun auf maximal vier
Unterrichtseinheiten pro Prüfungsgebiet beschränkt werden. "Das finde
ich nicht fair. Diese Kürzung geht auf Kosten der Qualität und auf
Kosten der Schülerinnen und Schüler. Die Regierungsparteien sparen
auf dem Rücken der Jugendlichen, während sie nach wie vor verweigern,
den kostenintensiven Parteipostenschacher zum Beispiel in den
Landesschulräten abzustellen", kritisiert Strolz.
Vor allem sei diese rigide Stundenkürzung nicht fair gegenüber jenem
Maturajahrgang, der als erster in die Umsetzung der Zentralmatura
gehe. "Naturgemäß gibt es bei einer solchen Umstellung viele offene
Fragen und Unsicherheiten. Darauf mit Kürzung der
Vorbereitungsstunden zu reagieren, ist der falsche Ansatz. Da fehlt
dem Ministerium jedes Gespür für die richtigen Prioritäten", so
Strolz.
Jedenfalls für den Einführungsjahrgang erwarte sich der
NEOS-Bildungssprecher daher eine Aufstockung der
Vorbereitungsstunden. Die Einigung über die Stundenanzahl müsse
jedoch schnell getroffen werden, denn die Nervosität seitens
Schüler_innen und Lehrer_innen wachse mit jeder Woche.
"Bundesministerin Heinisch-Hosek muss hier verantwortungsvoll agieren
und bei der Stundenanzahl nachlegen. Wenn es bis Anfang Dezember zu
keiner Entscheidung für mehr Vorbereitungsstunden kommt, werde ich
eine Online-Petition mit ins Leben rufen", so Strolz abschließend.
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