Podgorschek: Verkauf von Hypo Südosteuropa Tochter muss gegenüber Finanzausschuss offengelegt werden

Großer Erklärungsbedarf wegen angeblichem Wertverlust der Südosteuropa Tochter

Wien (OTS) - "Angesichts eines angeblichen Wertverlustes von über 800 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren besteht großer Erklärungsbedarf", kommentiert der freiheitliche Budgetsprecher NR Abgeordneter Elmar Podgorschek den geplanten Verkauf der Hypo Südosteuropatochter an den US Fonds Advent. Immerhin sei dieses Tochterunternehmen vor zwei Jahren noch 1,05 Milliarden Euro wert gewesen, während der kolportierte Verkaufspreis jetzt bei 200 Millionen Euro liege.

"Es ist zu hinterfragen, wie es zu einem so enormen Wertverlust in so kurzer Zeit kam", so Podgorschek. Entweder sei der damalige Wert -möglicherweise auf Grund des Wahlkampfes - übertrieben worden oder der US Fonds mache ein Spitzengeschäft auf Kosten der heimischen Steuerzahler. Jedenfalls müsse Finanzminister Schelling die Gründe für die Wertminderung gegenüber dem Finanzausschuss offenlegen.

Zusätzlich zeige sich erneut, wie schlecht bei der unnötigen Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria verhandelt wurde. "Die BayernLB als eigentlicher Nutznießer der Verstaatlichung kann diesen Verkauf nach Belieben blockieren und damit seine Verhandlungsposition in den laufenden Prozessen gegenüber der Republik stärken", kritisiert Podgorschek. Ein Untersuchungsausschuss müsse endlich klären, wie es zu einer derartig unmöglichen Situation kommen konnte.

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