Vorteilscard-Abschaffung bringt weitere Schlechterstellung für Zivildiener!

Die BJV kritisiert die Ungleichbehandlung von Zivildienern. Engagement braucht Anerkennung statt Hürden!

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) zeigt sich entsetzt über eine weitere Ungleichbehandlung, die Zivildienern ab 2015 droht. "Wie in den letzten Tagen bekannt wurde, läuft aufgrund von geänderten Vertragsbedingungen und Uneinigkeiten zwischen ÖBB und Innenministerium die Vorteilscard für Zivildiener mit Jahresende aus, während sie für Präsenzdiener weiter bestehen bleibt", erklärt BJV-Vorsitzender David Neuber.
Für die BJV ist es schon längst an der Zeit, dass die Ungleichbehandlung von Zivildienern abgeschafft wird. "Es ist einfach nicht nachvollziehbar, warum das Engagement von Zivildienern nicht denselben Stellenwert hat wie der Präsenzdienst. Wir fordern, dass die Dauer von beiden Diensten und die finanzielle Entschädigung angeglichen werden. Dass jetzt noch eine weitere Diskriminierung für Zivildiener hinzukommen soll, ist einfach inakzeptabel", kritisiert Neuber.

Nach den großen Tönen, die zum Stellenwert des Zivildienstes nach der letzten Volksbefragung geäußert wurden, ist diese Entwicklung eine herbe Enttäuschung, zeigt Neuber auf: "Junge Menschen, die mehrere Monate in den Dienst der Gesellschaft stellen müssen und wertvolle Arbeit im Sozialbereich verrichten, brauchen Anerkennung, die sich nicht nur in Worten sondern auch Taten zeigt. Die Politik kann jetzt beweisen, wieviel ihnen der Zivildienst tatsächlich wert ist!"

Die BJV fordert die ÖBB und das Innenministerium auf, die Verhandlungen wieder aufzunehmen: "Sowohl die ÖBB als auch die Innenministerin sind aufgefordert, hier noch vor Jahresende eine Lösung herbeizuführen, die junge Menschen unterstützt statt weitere Steine in den Weg zu legen", betont Neuber abschließend.

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