• 11.11.2014, 16:07:12
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PVÖ-Verbandstag (4) - Foglar: Einzige vergangenheitsbezogene Ausgabe ist Hypo-Debakel!

Wir kämpfen Schulter an Schulter gegen die Behauptungen, dass uns die Pensionen in den Abgrund führen

ÖGB-Präsident Erich Foglar beim Verbandstag des
Pensionistenverbandes Österreichs, der mitgliederstärksten
Seniorenorganisation Österreichs, der unter dem Motto "Mehr Geld im
Börsel" steht.

Utl.: Wir kämpfen Schulter an Schulter gegen die Behauptungen, dass
uns die Pensionen in den Abgrund führen =

Wien (OTS/PVOE) - "Wenn es zwei Organisationen gibt, die engstens
miteinander verbunden sind, dann ist das der Pensionistenverband und
die Gewerkschaft. Viele PVÖ-Mitglieder sind jahrzehntelange
Mitglieder auch bei der Gewerkschaft und damit die Stütze unserer
Organisationen. Dafür möchte ich mich heute herzlich bedanken",
betonte ÖGB-Präsident Erich Foglar in seinen Grußworten am
Verbandstag des Pensionistenverbandes Österreichs im Austria
Center.****

So sei diese Verbundenheit der Grund dafür, dass die Zielsetzungen
der Organisationen mitunter fast ident seien. Denn es gehe um die
Menschen und - ob in Pension oder noch im Berufsleben - die Probleme
bleiben dieselben. "Wir kämpfen Schulter an Schulter gegen die
Behauptungen, dass uns die Pensionen in den Abgrund führen. Wir
kämpfen dagegen, dass das, was aus dem Budget für die Pensionen zur
Verfügung steht, nicht das Defizit sein kann. Wir sind es, die stets
hinter den Säulen der Pensionsabsicherung stehen und damit
Altersarmut vorbeugen", stellte Foglar fest und betonte in diesem
Zusammenhang, dass "die einzige vergangenheitsbezogene Ausgabe das
Hypo-Debakel" sei und nicht die Pensionen, wie die
Industriellenvereinigung gerne betone.

Gemeinsam mit dem Pensionistenverband "fordern wir 'Mehr Geld im
Börsel'! Denn dieses Thema brennt den Menschen unter den Nägeln", so
Foglar. Der Pensionistenverband sei hierbei ein "treuer Verbündeter,
denn dieses Thema geht uns alle an!" Dass Netto zu wenig vom Brutto
übrigbleibe, sei inakzeptabel. Gebraucht werde eine spürbare
Entlastung für die ganze Bevölkerung und neue Lohnsteuersätze. Es
gehe darum, eine Korrektur der Karl-Heinz Grasser-Steuerreform aus
dem Jahr 2005 vorzunehmen. "Wir sind ständig bemüht, den Schrott aus
dieser Regierungsperiode wegzuräumen! Durch diese blau-schwarze
Steuerreform wurden die ArbeitnehmerInnen abgespeist, während die
Körperschaftssteuer gesenkt wurde!", stellte Foglar fest.

Die Folgen dieses Steuersystems sind noch heute spürbar: So sind die
Lohnsteuer-Kosten für den Großteil der Bevölkerung untragbar, während
die Vermögenswerte für wenige Haushalte weiter steigen. 10 Prozent
der Haushalte besitzen zwei Drittel des Vermögens in Österreich.
"Daher fordern wir: Lohnsteuer runter! Das ist kein Klassenkampf,
sondern eine legitime und richtige Forderung!", stellte Foglar
abschließend fest und bedankte sich bei den SeniorInnen für die
Unterstützung der ÖGB-Kampagne "Lohnsteuer runter", die von über
882.000 Menschen unterschrieben wurde. (Forts)

Service: Bilder im Anhang stehen - unter Nennung der Bildrechte - zur
freien redaktionellen Verfügung. Fotocredit: Rastegar
Bild 1: ÖGB-Präsident Erich Foglar beim Verbandstag des
Pensionistenverbandes Österreichs, der mitgliederstärksten
Seniorenorganisation Österreichs, der unter dem Motto "Mehr Geld im
Börsel" steht.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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