• 10.11.2014, 09:12:27
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Ohne Frieden keine Entwicklung!

umBRÜCHE in der Welt verlangen nach neuen Strategien

Utl.: umBRÜCHE in der Welt verlangen nach neuen Strategien =

Wien (OTS) - Im Rahmen der 6. Österreichischen Entwicklungstagung
UMBRUCH AUFBRUCH, welche von Freitag, 14. November bis Sonntag, 16.
November an der Universität Salzburg, stattfinden wird, organisiert
das Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE) gemeinsam mit
dem Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik (AIES) und der
Politischen Akademie (PolAk) ein hochkarätig besetztes Forum unter
dem Titel: "Sicherheitspolitik im umBRUCH".

Globale Auswirkungen lokaler Konflikte und Instabilitäten

Kaum ein Gebiet auf dieser Erde, das nicht von gewaltsamen Umbrüchen
erschüttert wird. Meist gehen diese Umbrüche auf langwierige und mit
Waffengewalt geführte Konflikte zurück, die machtpolitisch und
ideologisch erhitzt zu vielen Toten und zu Instabilität in der
gesamten Region führen und global - auch nach Österreich -
ausstrahlen. "Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche
Stabilität ist der Garant dafür, dass der Erhalt von Umwelt, Friede
und Entwicklung nachhaltig gesichert ist, betont Johannes Steiner
(IUFE). Der entwicklungspolitische Traum von demokratisch
legitimierten stabilen Staaten weicht dem Alptraum fragiler
Machtgefüge, die sich ihre Legitimation zunehmend mit Gewalt auf
Kosten der leidtragenden Bevölkerung sichern wollen und keinen
Frieden garantieren. "Viele Staaten in den Ländern des globalen
Südens müssen daher aktiv in ihrer weiteren Entwicklung unterstützt
werden, um den Frieden und die Stabilität in den einzelnen Regionen
langfristig zu sichern", so Werner Fasslabend. "Gerade mit Blick auf
die europäische Nachbarschaft bedarf es kohärenter europäischer
Strategien und Mechanismen, um den global-strategischen
Erfordernissen gerecht zu werden", stellt Arnold Kammel (AIES)
abschließend fest.

Experten der Sicherheitspolitik diskutieren aktuelle Entwicklungen

Es referieren und diskutieren zu entwicklungspolitischen Fragen im
sicherheitspolitischen Kontext: Werner FASSLABEND (AIES/PolAk):
"Entwicklung ohne Sicherheitspolitik in fragilen Staaten?"; Brigitte
HOLZNER (Gender Expertin): "Einbettung von Frauen in die Friedens-
und Staatsbildungspolitik: Erfahrungen und Dilemmas mit den UN
Sicherheitsratsresolutionen zu Women, Peace & Security."; Jan
POSPISIL (OIIP): "Der Traum ist aus: Südsudan, der New Deal und das
Missverständnis Ownership im Security-Development-Nexus" und Ursula
WERTHER-PIETSCH (BMEIA): "Statebuilding der dritten Generation -
Trendwende im Aufbau legitimer staatlicher Strukturen"?

Forum "Entwicklungspolitik im umBRUCH", Universität Salzburg (NAWI),
Samstag, 15.11.2014 14:30 bis 18.30 Uhr

Details: http://www.iufe.at/forum-sicherheitspolitik-im-umbruch/

Ort der Veranstaltung ist die Naturwissenschaftliche Fakultät der
Universität Salzburg, Hellbrunner Straße 34, 5020 Salzburg

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