Ohne Frieden keine Entwicklung!

umBRÜCHE in der Welt verlangen nach neuen Strategien

Wien (OTS) - Im Rahmen der 6. Österreichischen Entwicklungstagung UMBRUCH AUFBRUCH, welche von Freitag, 14. November bis Sonntag, 16. November an der Universität Salzburg, stattfinden wird, organisiert das Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE) gemeinsam mit dem Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik (AIES) und der Politischen Akademie (PolAk) ein hochkarätig besetztes Forum unter dem Titel: "Sicherheitspolitik im umBRUCH".

Globale Auswirkungen lokaler Konflikte und Instabilitäten

Kaum ein Gebiet auf dieser Erde, das nicht von gewaltsamen Umbrüchen erschüttert wird. Meist gehen diese Umbrüche auf langwierige und mit Waffengewalt geführte Konflikte zurück, die machtpolitisch und ideologisch erhitzt zu vielen Toten und zu Instabilität in der gesamten Region führen und global - auch nach Österreich -ausstrahlen. "Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität ist der Garant dafür, dass der Erhalt von Umwelt, Friede und Entwicklung nachhaltig gesichert ist, betont Johannes Steiner (IUFE). Der entwicklungspolitische Traum von demokratisch legitimierten stabilen Staaten weicht dem Alptraum fragiler Machtgefüge, die sich ihre Legitimation zunehmend mit Gewalt auf Kosten der leidtragenden Bevölkerung sichern wollen und keinen Frieden garantieren. "Viele Staaten in den Ländern des globalen Südens müssen daher aktiv in ihrer weiteren Entwicklung unterstützt werden, um den Frieden und die Stabilität in den einzelnen Regionen langfristig zu sichern", so Werner Fasslabend. "Gerade mit Blick auf die europäische Nachbarschaft bedarf es kohärenter europäischer Strategien und Mechanismen, um den global-strategischen Erfordernissen gerecht zu werden", stellt Arnold Kammel (AIES) abschließend fest.

Experten der Sicherheitspolitik diskutieren aktuelle Entwicklungen

Es referieren und diskutieren zu entwicklungspolitischen Fragen im sicherheitspolitischen Kontext: Werner FASSLABEND (AIES/PolAk):
"Entwicklung ohne Sicherheitspolitik in fragilen Staaten?"; Brigitte HOLZNER (Gender Expertin): "Einbettung von Frauen in die Friedens-und Staatsbildungspolitik: Erfahrungen und Dilemmas mit den UN Sicherheitsratsresolutionen zu Women, Peace & Security."; Jan POSPISIL (OIIP): "Der Traum ist aus: Südsudan, der New Deal und das Missverständnis Ownership im Security-Development-Nexus" und Ursula WERTHER-PIETSCH (BMEIA): "Statebuilding der dritten Generation -Trendwende im Aufbau legitimer staatlicher Strukturen"?

Forum "Entwicklungspolitik im umBRUCH", Universität Salzburg (NAWI), Samstag, 15.11.2014 14:30 bis 18.30 Uhr

Details: http://www.iufe.at/forum-sicherheitspolitik-im-umbruch/

Ort der Veranstaltung ist die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg, Hellbrunner Straße 34, 5020 Salzburg

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