Hilfswerk-Festenquete zum 25. Jubiläum: Spannende neue Erkenntnisse und große Ziele

Präsident Othmar Karas fordert Benchmarks der Mitmenschlichkeit: "Wir haben gemeinsam viel geschafft, aber wir sind nicht fertig!"

Wien (OTS) - Mit einem interessanten Programm feierte das Hilfswerk Österreich heute, Freitag, 7.11.2014 im Landtagssaal in St. Pölten , seinen 25. Geburtstag.

Christine Henry-Huthmacher präsentierte die Ergebnisse und Schlussfolgerungen einer aktuellen Studie, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Dabei zeigt sich nicht nur ein großer Wandel in der Einstellung junger Menschen zur Familie, die immer mehr Formen akzeptiert, sondern auch der zunehmende Druck, der auf viele junge Eltern lastet. Nicht nur materiell, sondern auch hinsichtlich der Zeit, die die Eltern mit ihren Kindern verbringen wollen und oft nicht können sowie der Unterstützung, die sie bei der Entwicklung ihrer Kinder leisten. Henry-Huthmacher betonte dabei die Bedeutung der flächendeckenden außerfamiliäre Kinderbetreuung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die diesbezügliche Unzufriedenheit, die bei vielen Paaren sogar dazu führt, dass sie kinderlos bleiben oder zumindest weniger Kinder haben als ursprünglich geplant.

In dieselbe Kerbe schlug Familienministerin Sophie Karmasin, die den massiven Ausbau der Kinderbetreuung in Österreich als wesentlichen Faktor nannte, den Familien mehr Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung zu geben. Karmasin formulierte auch ein großes Ziel:
"Österreich soll bis 2025 das familienfreundlichste Land Europas werden!" Dafür forderte sie neben dem Ausbau der Kinderbetreuung auch eine steuerliche Besserstellung von Familien mit Kindern, aber auch die Arbeit an einer familienfreundlichen Einstellung zu Arbeit und Freizeit. "Im familienfreundlichen Land Dänemark ist es normal, dass auch viel beschäftigte Menschen um 17.00 Uhr nach Hause gehen, sich ihrer Familien widmen und nicht so oft Abendtermine wahrnehmen müssen", so Karmasin.

Hilfswerk-Präsident Othmar Karas brachte dabei auch Benchmarks der Mitmenschlichkeit in die Diskussion. "In der Zukunft wird Familienfreundlichkeit ein Wettbewerbsvotreil für ein ganzes Land werden", ist Karas überzeugt. "Das Hilfswerk wird hier kräftig mithelfen. Wir haben gemeinsam mit unseren Partnern in der Politik und Wirtschaft schon viel geschafft, aber wir sind noch nicht fertig!", so Karas.

Im Anschluss an der öffentlichen Veranstaltung wurde der statutarische Teil der Generalversammlung von Hilfswerk Österreich durchgeführt. Dabei wurde das bisherige Präsidium mit überwältigender Mehrheit wieder gewählt: Präsident Othmar Karas, Vizepräsidentin Michaela Hinterholzer (Niederösterreich), Vizepräsident Günther Ofner (Burgenland), Vizepräsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler (Kärnten), Vizepräsident Christian Struber (Salzburg) und Finanzreferentin Karin Praniess-Kastner (Wien). Die übrigen Präsidiumsmitglieder sind gemäß den Statuten des Hilfswerks Österreich im Präsidium: Gregor Hammerl, Oswald Klikovits, Wolfgang Hattmannsdorfer für die Hilfswerk-Landesverbände Steiermark, Burgenland und Oberösterreich, sowie Christian Domany für das Hilfswerk Austria International.

Zur Generalversammlung wurden heute bereits zwei Fotos via OTS verbreitet.

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