Zinggl zu den Bundestheatern: Das Parlament wird die Kontrolle weiterhin ernst nehmen

Grünes Verlangen auf Beauftragung des Rechnungshof-Unterausschusses angenommen

Wien (OTS) - "Es freut mich, dass unsere Initiative, den Ständigen Unterausschusses des Rechnungshofausschusses mit einer Gebarungsüberprüfung des Kulturministeriums und der Bundestheater Holding zu beauftragen, von den Oppositionsparteien unterstützt worden ist", erklärt der Kultursprecher der Grünen Wolfgang Zinggl und ergänzt: "Nun hoffen wir, in spätestens sechs Monaten ein wenig mehr Licht ins Bühnendunkel gebracht zu haben."

Das Verlangen, das die Grünen mit Unterstützung von FPÖ und Neos eingebracht haben, beruht auf dem im Juli dieses Jahres vorgelegten Bericht des Rechnungshofes zu den Bundestheatern und umfasst die Prüfung folgender Fragenkomplexe:

-) Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung der Evaluation und Effizienzanalysen in den Bundestheatern
-)unzureichende Wahrnehmung der strategischen Führungsrolle durch die Bundestheater Holding
-) Kontrollversagen im Kulturressort hinsichtlich der Jahresabschlüsse, der mittelfristigen Konzepte und der finanziellen Situation in den Bühnengesellschaften und der Holding
-) die Vertragsverlängerungen für Matthias Hartmann, Georg Springer und den im Ministerium für die Bundestheater zuständigen Sektionschef -) die Bestellung und Vertragsgestaltung betreffend die Beratungsleistungen von Peter F. Raddatz

"Damit zeigt das Parlament, dass es seine Kontrollaufgaben weiterhin sehr ernst nimmt", erklärt Zinggl. "Nun sind wir gespannt, ob die Regierungsparteien sich weiterhin weigern, die ehemalige Kulturministerin Claudia Schmied, die stets betont hat, die Bundestheater seien ihre ureigene politische Verantwortung, als Auskunftsperson in den Ausschuss zu laden", sagt Zinggl abschließend.

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