• 17.10.2014, 12:17:40
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Leitl: Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam Investitionen und Arbeitsplätze forcieren

Unternehmer aus ganz Europa bei European Parliament of Enterprises: Erfahrung der Wirtschaft hilft bei politischer Problemlösung

Utl.: Unternehmer aus ganz Europa bei European Parliament of
Enterprises: Erfahrung der Wirtschaft hilft bei politischer
Problemlösung =

Wien (OTS/PWK701) - "Europa wird wieder ein nachhaltiges und stabiles
Wachstum erzielen, wenn es die Anliegen seiner Unternehmerinnen und
Unternehmer ernst nimmt. Wir brauchen konkrete politische Maßnahmen,
die uns unterstützen, mehr Investitionen zu tätigen und Arbeitsplätze
zu schaffen. Unternehmer aus ganz Europa fordern mehr
Internationalisierung, arbeitsmarktorientierte Skills, Zugang zu
Finanzen sowie sichere Energie zu vernünftigen Preisen", erklärte
Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
sowie Ehrenpräsident von EUROCHAMBRES, gestern in Brüssel beim
Europäischen Parlament der Unternehmen (European Parliament of
Enterprises). Donnerstag versammelten sich mehr als 750 Unternehmer
aller Größen und Sektoren aus 45 europäischen Ländern im Plenarsaal
des Europäischen Parlaments in Brüssel zum dritten Europäischen
Parlament der Unternehmen (EPE), das von EUROCHAMBRES, dem
europäischen Dachverband der Wirtschaftskammern, veranstaltet wird.
Aus Österreich brachten sich 16 Unternehmer aktiv ein, darunter
WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Martha Schultz, Vizepräsidentin der
WKÖ und von EUROCHAMBRES.

"Das EPE ist die größte Veranstaltung für Unternehmen auf
EU-Ebene. Es stellt eine einzigartige Chance für Unternehmer dar,
direkt mit hochrangigen EU-Vertretern zu debattieren und gibt diesen
gleichzeitig ein wichtiges praxisorientiertes Feedback zu
EU-Politiken", betonte Leitl. Er leitete die erste Sitzung des EPE
zum Thema Internationalisierung in seiner Funktion als Präsident der
Global Chamber Platform. Dabei wurde unter anderem auf die
entscheidende Bedeutung des geplanten Freihandelsabkommens zwischen
der EU und den USA (TTIP) für die europäischen Unternehmen,
insbesondere auch für die KMU, hingewiesen.

In der zweiten Sitzung zum Themenbereich Skills erklärte
WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz: "Aktuell finden viele junge
Menschen keinen Arbeitsplatz, viele Betriebe keine Fachkräfte. Hier
muss im Interesse beider Gruppen ein Brückenschlag gelingen, um
Menschen mit den Fähigkeiten und Kenntnissen auszustatten, die unsere
Unternehmen verlangen und brauchen." Die Kernforderung: Reformen, um
mehr arbeitsorientiertes Lernen sicherzustellen - Stichwort duale
Ausbildung.

Im dritten Themenschwerpunkt zum Thema Finanzen gaben die
beteiligten Unternehmensvertreter ein klares Votum für ein
gemeinsames EU-Garantieinstrument für KMU ab. "Garantieeinstrumente
sind ein wichtiges Werkzeug, um Zugang zu Finanzierung zu erhalten
und damit unternehmerisches Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen",
betonte auch Leitl abschließend. (FA)

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