- 16.10.2014, 14:38:20
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Unterrainer zu Vermögensstudien: Ungleichverteilung ist ungerecht und bedroht Wachstum
Lohnsteuer entlasten - Große Vermögen besteuern
Utl.: Lohnsteuer entlasten - Große Vermögen besteuern =
Wien (OTS/SK) - "Weltweit und in Österreich wächst das
Privatvermögen, gleichzeitig steigt auch die Vermögenskonzentration",
verweist SPÖ-Abgeordneter Max Unterrainer auf die jüngst
veröffentlichten Vermögensstudien von Credit Suisse und der Schweizer
Privatbank Julius Bär. "Wenn das Wachstum aber vor allem den obersten
Einkommensgruppen zu Gute kommt, dann muss es logischerweise immer
mehr Menschen geben, die verlieren. Armut und Ungleichheit wachsen,
gemessen an der Bevölkerung, massiv an. Unterrainers Forderung: Das
Steuersystem müsse gegen diese Schieflagen wirken, durch eine
Lohnsteuerreform und Vermögenssteuern, so Unterrainer am Mittwoch.
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"Es ist für mich unverständlich, warum es immer noch
Steuerschlupflöcher gibt, durch die Vermögen steuerschonend in
Stiftungen geparkt werden kann", fordert Unterrainer
Steuergerechtigkeit. Und er weist darauf hin, dass eine gerechte
Vermögensverteilung auch entscheidend für Wachstum ist. Das bestätigt
auch der "Wealth Report Europe" der Bär-Bank: "Ohne ausgeglichene
Vermögensverteilung gibt es nämlich kein nachhaltiges Wachstum",
heißt es in der Studie. Unterrainer abschließend: "Gerade jünger
Menschen haben heute zunehmend das Problem, steigende
Lebenserhaltungskosten wie Mieten aufzubringen, gleichzeitig
stagnieren die Realeinkommen. Wenn diese Entwicklung so weitergeht,
schadet das nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern der Wirtschaft
und der Konjunktur", so Unterrainer abschließend. (Schluss) ah/up
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