Unterrainer zu Vermögensstudien: Ungleichverteilung ist ungerecht und bedroht Wachstum

Lohnsteuer entlasten - Große Vermögen besteuern

Wien (OTS/SK) - "Weltweit und in Österreich wächst das Privatvermögen, gleichzeitig steigt auch die Vermögenskonzentration", verweist SPÖ-Abgeordneter Max Unterrainer auf die jüngst veröffentlichten Vermögensstudien von Credit Suisse und der Schweizer Privatbank Julius Bär. "Wenn das Wachstum aber vor allem den obersten Einkommensgruppen zu Gute kommt, dann muss es logischerweise immer mehr Menschen geben, die verlieren. Armut und Ungleichheit wachsen, gemessen an der Bevölkerung, massiv an. Unterrainers Forderung: Das Steuersystem müsse gegen diese Schieflagen wirken, durch eine Lohnsteuerreform und Vermögenssteuern, so Unterrainer am Mittwoch. ****

"Es ist für mich unverständlich, warum es immer noch Steuerschlupflöcher gibt, durch die Vermögen steuerschonend in Stiftungen geparkt werden kann", fordert Unterrainer Steuergerechtigkeit. Und er weist darauf hin, dass eine gerechte Vermögensverteilung auch entscheidend für Wachstum ist. Das bestätigt auch der "Wealth Report Europe" der Bär-Bank: "Ohne ausgeglichene Vermögensverteilung gibt es nämlich kein nachhaltiges Wachstum", heißt es in der Studie. Unterrainer abschließend: "Gerade jünger Menschen haben heute zunehmend das Problem, steigende Lebenserhaltungskosten wie Mieten aufzubringen, gleichzeitig stagnieren die Realeinkommen. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, schadet das nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern der Wirtschaft und der Konjunktur", so Unterrainer abschließend. (Schluss) ah/up

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