Schülerunion zu Arbeitsgruppe Bildung: Reformen in die Klassen bringen

Schulpartner in Reformprozess einbinden

Wien (OTS) - Die Regierung hat am Mittwoch eine Arbeitsgruppe zum Thema Bildung eingesetzt. Die Schülerunion fordert die Beteiligten zu konstruktiven Gesprächen auf, die Lösungen für die Probleme in den Klassen bringen sollen. Weiters fordert die Schülerunion, dass die Schulpartner in den Reformprozess miteinbezogen werden.

"Es ist ein Armutszeugnis, wenn jede Bildungsdiskussion mit einem Streit um die Gesamtschule oder dem Jammern über fehlende Ressourcen enden muss. Es muss endlich über Themen gesprochen werden, die die Schüler in den Klassen direkt betreffen. Die Diskussionen in der Arbeitsgruppe müssen einen spürbaren Output für die Schüler haben", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

"Was es braucht sind Reformen, wie Talenteförderung von Beginn an, effizientere Verwaltung, sowie mehr Schulautonomie und damit mehr Kompetenzen für die Standorte. Das sind Dinge, die den Schülern etwas bringen würden", so Wagner weiters.

Die Schülerunion fordert außerdem, dass die Schulpartner - Schüler, Eltern, Lehrer - in den Reformprozess mit eingebunden werden. Dafür notwendige Strukturen - wie den Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss -gibt es teilweise schon, sie müssten nur gestärkt und ausgebaut werden.
"Die Schulpartner sind die, die täglich mit dem Bildungssystem in Berührung kommen. Dementsprechend kennen sie die Probleme. Die Schulpartner hätten viele Lösungen und praxisnahe Vorschläge, man müsste ihnen nur zuhören", so Wagner abschließend.

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