- 15.10.2014, 08:46:25
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Jedes Kind braucht Nahrung und Liebe!
Hilfswerk Austria International zum Welternährungstag
Utl.: Hilfswerk Austria International zum Welternährungstag =
Wien (OTS) - Ein Kind, das ausgehungert ins Bett gehen muss. Ein
Kind, dessen Mutter trotz größter Bemühung nicht imstande ist, es
ausreichend zu versorgen. Ein Kind, dessen Vater den Boden nicht mehr
bestellen kann, weil eine verheerende Dürre oder eine Überschwemmung
der Familie alles genommen hat. Es ist schwer vorstellbar und
unerträglich, dass schon Kinder von solchen existenziellen Sorgen
geplagt werden. Ihre Mütter und Väter tun alles - und es ist doch nie
genug. Die Gründe dafür sind vielfältig: Eine monatelange Dürre
verbrennt die Früchte des Feldes. Überschwemmungen reißen Häuser weg
und setzen ganze Landstriche unter Wasser. Kriegsherren und Rebellen
treiben die Menschen gleichermaßen aus ihren Häusern, morden und
plündern. Die Überlebenden fliehen in Nachbarstaaten und müssen dort
von der Hand in den Mund leben.
Weltweit warten Millionen Mädchen und Buben in Not auf Hilfe. Sie
brauchen Menschen, die sie nähren und sich liebevoll um sie kümmern.
Und ihre Eltern brauchen tatkräftige Unterstützung, damit sie aus
ihrer Subsistenzwirtschaft herauskommen und die Familie ernähren
können.
Hilfswerk Austria International bringt Nothilfe und leistet
langfristige Entwicklungszusammenarbeit in Kriegs- und Krisengebieten
- "immer unter Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung", sagt
Heidi Burkhart, Geschäftsführerin von Hilfswerk Austria. "Das gilt
auch bei der Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern in weit
abgelegenen Dörfern und Regionen. Bei neuen Initiativen knüpfen wir
an vorhandenem Wissen an. Gerade so, wie es hierzulande
selbstverständlich ist, wenn Söhne und Töchter von ihren Eltern und
Großeltern lernen und das überlieferte Wissen immer weiter
entwickeln."
Bitte helfen Sie mit, dass HWA International so vielen Bauern und
Bäuerinnen wie möglich dabei zur Seite stehen kann.
Beispiele:
Bessere Erträge durch gemeinsame Landwirtschaft im Kaukasus...
Unser HWA-Projekt hat das Ziel, vor allem Bäuerinnen beim Aufbau von
Kooperativen zu unterstützen und damit die Landwirtschaft wieder zu
einer sicheren Lebensbasis zu machen.
Im Grenzgebiet von Georgien und Armenien leben tausende Familien
unter der Armutsgrenze. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele Männer
verdingen sich monatelang auf Baustellen in Russland. Daheim müssen
die Frauen verstärkt Verantwortung übernehmen. Die Infrastruktur ist
desolat, die Technologie auf den Höfen und in den Molkereien
veraltet, meist stehen nur wenige Kühe im Stall.
Um mehr Milch und Milchprodukte verkaufen zu können, müssen die
Familien investieren - doch dafür fehlt ihnen das Geld und das
Know-how, wie sie ihre spärlichen Ressourcen am besten einsetzen
sollen.
Wir ermutigen die Errichtung von Kooperativen, die Geräte, Fahrzeuge
und Weidefläche gemeinsam nutzen und ihre Produkte gemeinsam
vermarkten. Dabei arbeiten wir mit den lokalen Supermärkten und
Behörden zusammen. Wir bringen den Menschen eine umweltfreundliche,
nachhaltige und effiziente Landwirtschaft nahe. Sie lernen die
standardisierte und hygienische Produktionsweise in einer Käserei
kennen. Wir helfen beim Kauf moderner Maschinen für die
Käseverarbeitung. Zudem erläutern Expert/innen aus Österreich, wie
die Milchmenge gesteigert und die Qualität verbessert werden kann.
Spendenkonto: "LaWi Georgien"
IBAN: AT71 6000 0000 9000 1002
BIC: OPSKATWW
...und in Zentralasien
Unser HWA-Projekt hat das Ziel, Klein- und Mittelbetriebe in
rückständigen Gebieten Tadschikistans zu fördern und zu einem soliden
wirtschaftlichen Fundament zu machen.
Fergana Tal ist eine der ärmsten Regionen Zentralasiens.
Gewaltausbrüche und kriegerische Handlungen in den vergangenen Jahren
führten zu dramatischen menschlichen Verlusten und zur Zerstörung der
Infrastruktur. Um eine dauernde Abhängigkeit von internationaler
Hilfe zu vermeiden, ist eine wirtschaftliche Entwicklung der Region
dringlich.
In Tadschikistan und Kirgistan hat der traditionell starke Frucht-
und Gemüseanbau das Potenzial, den Lebensstandard der Bevölkerung
erheblich zu verbessern. Der Bereich macht einen großen Teil der
Exportkapazitäten beider Länder aus und beschäftigt mehr als die
Hälfte aller in der Landwirtschaft tätigen Arbeiter. Obwohl die
Landwirtschaft eine so wichtige Rolle spielt, sind die Ressourcen
begrenzt. In Tadschikistan sind nur 26 % der ca. 143.000m2 Fläche des
Landes für einen Anbau geeignet.
Wir legen das Augenmerk auf das Wachstum von Klein- und
Mittelbetrieben sowie auf die Entwicklung von Gesetzen zur
Unterstützung der Nahrungsmittelindustrie. Die regionalen Geschäfts-
und Investitionsbedingungen sollen verbessert werden. Wir bereiten
Unternehmer auf den Zugang zu westlichen Märkten vor, vermitteln
internationale Lebensmittelstandards sowie Strategien zur
Produktvermarktung.
In Afrika: Bioprodukte in Simbabwe...
Unser HWA-Projekt hat das Ziel, wertvolle lokale Pflanzen zu einer
nachhaltigen Lebensgrundlage für die Bevölkerung zu machen.
Simbabwes Wirtschaft beginnt sich langsam zu erholen, doch die
Krisenjahre haben Spuren hinterlassen: Die landwirtschaftliche
Infrastruktur ist mangelhaft, es fehlt an Ressourcen, um eine bessere
Nahrungsproduktion zu garantieren. Die von Frauen angebauten
Gartenfrüchte - viele von ihnen wahre Vitaminbomben und daher
essenziell für das tägliche Überleben - werden von Expert/innen oft
vernachlässigt. Der potenzielle Marktwert etwa von Affenbrotbaum
(Baobab) und Kampferbusch wurde bisher nicht berechnet.
Wir unterstützen Maßnahmen, um den Wert der zehn interessantesten
Pflanzen, Gartenfrüchte, Öle und Gewürze zu analysieren, und helfen
bei ihrer Vermarktung. Mehr als 4.000 Bäuerinnen und Bauern erhalten
Trainings in nachhaltiger, biologischer Landwirtschaft. Vor kurzem
wurde der Anbau von Hibiskus und Baobab mit dem Fairtrade-Gütesiegel
ausgezeichnet. Bald wird es diese beiden Produkte auf den lokalen und
globalen Märkten geben.
Wir sichern Familien damit ein Zusatzeinkommen und begleiten sie bei
ihren Geschäftsideen. Das Projekt wird von einem Konsortium
öffentlicher und privater Organisationen durchgeführt: HWA bringt
seine Expertise im Entwicklungsbereich ein und garantiert dadurch
eine langfristige Linderung der Armut in den Dörfern.
Spendenkonto: "Bio-Innovation Simbabwe"
IBAN: AT71 6000 0000 9000 1002
BIC: OPSKATWW
...und in Mosambik
Unser HWA-Projekt hat das Ziel, lebenserhaltende Landwirtschaft und
den Erhalt sensibler Öko-Systemen in Einklang zu bringen.
Mosambik leidet unter einer zunehmenden Lebensmittelknappheit.
Landwirtschaftliche Projekte sollen ihr entgegenwirken. Zugleich muss
auf die Umwelt geachtet werden: Böden erodieren, das sensible
Ökosystem im Becken zwischen den Flüssen Pungue und Búzi droht zu
kippen. So war es im Vorjahr ein wichtiges Ziel, bei der Bevölkerung
ein Bewusstsein dafür zu wecken, wie Mensch und Natur zusammenspielen
und welche Maßnahmen zur Erhaltung des Lebensraums nötig sind. In
erster Linie ging es dabei um die Anwendung nachhaltiger Methoden in
der Landwirtschaft sowie um eine Förderung bei der Vermarktung von
Obst und Gemüse. Es wurden bessere Getreidespeicher gebaut,
Bewässerungssysteme installiert, Aufforstungsmaßnahmen im Flussbecken
durchgeführt, neue Anbau- und Jagdmethoden erprobt. Fast 100.000
Menschen profitieren von diesem Projekt, das vom Liechtensteinischen
Entwicklungsdienst gefördert wird.
Spendenkonto: "Flussbecken Mosambik"
IBAN: AT71 6000 0000 9000 1002
BIC: OPSKATWW
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