- 14.10.2014, 09:42:48
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Umweltdachverband an BK Faymann: Sagen Sie klar NEIN zur Atomkraft und JA zur Energiewende!
Wien (OTS) - UWD, IG Windkraft und UMA fordern Bundesregierung und BK
Faymann auf: Setzen Sie sich in der EU für verbindliche Ziele punkto
Treibhausgasreduktion, Erneuerbare und Energieeffizienz ein!
Nach dem Skandal um die Milliardensubventionen für das britische AKW
Hinkley Point C torpediert die Fossil- und Atomlobby erneut die
Energiewende: Beim heute anberaumten ECOFIN-Rat in Luxemburg wird
auch die Klima- und Energiepolitik der EU für 2030 besprochen.
Springender Punkt: Die Länder, die Atomkraft (UK, Ungarn, u. a.) und
Kohle (Polen) forcieren, lehnen verbindliche Ziele für Erneuerbare
ab, um Atomenergie und Kohle noch auf Jahrzehnte fördern zu können.
Solange Österreich nicht mit starker Stimme und Position für die
Energiewende auftritt und gemeinsam mit Deutschland, Dänemark,
Portugal, Griechenland und Luxemburg die Anti-Atomallianz verstärkt,
wird sich die Atomlobby weiterhin - auf dem Rücken des Weltklimas -
durchsetzen.
Stark machen für den Klimaschutz
Umweltdachverband, Umwelt Management Austria und IG Windkraft fordern
daher die Bundesregierung - und allen voran Bundeskanzler Faymann -
zu einem klaren NEIN zur Atomkraft und einem deutlichen JA zu
Klimaschutz und verbindlichen Zielen für Erneuerbare und
Energieeffizienz auf. "Nur so können wir wirksam das Klima schützen,
regionale Arbeitsplätze schaffen und kommende Generationen vor
Milliardenrisiken und der nuklearen Gefahr bewahren", so
UWD-Präsident Gerhard Heilingbrunner, IG Windkraft-Geschäftsführer
Stefan Moidl und UMA-Geschäftsführer Reinhold Christian unisono.
Ambitionierte Ziele statt business as usual
"Die von der Kommission vorgeschlagenen Ziele werden uns nicht aus
der aktuellen fossilen Sackgasse herausbringen. Die EU braucht drei
verbindliche Ziele: 55 % Treibhausgasreduktionen, mindestens 45 %
Erneuerbare und eine Energieeffizienzsteigerung auf 50 %. Nur so ist
die EU auf dem richtigen Klimaschutzpfad bis 2050 und auf Kurs zum
2-Grad-Ziel", so Heilingbrunner abschließend.
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