• 09.10.2014, 13:46:41
  • /
  • OTS0212 OTW0212

FPÖ-Gartelgruber: Equal Pay Day: SPÖ-Frauenpolitik ist vollumfänglich gescheitert

Wien (OTS) - "SPÖ-Frauenministerin Heinisch-Hosek ist nicht nur auf
einem Auge blind, sie ist auch auf beiden verblendet: Zum einen
stellt die SPÖ seit Jahrzehnten die ressortverantwortlichen
Ministerinnen für Frauenpolitik - statt wortreich die
Einkommensschere zu beklagen sollte sich Heinisch-Hosek daher selbst
an der Nase nehmen. Zum anderen blenden linke Frauenpolitikerinnen
ständig aus, dass es Frauen gibt, die gern Zeit mit ihren Kindern
verbringen wollen, gern in den ersten Jahren zu Hause bleiben und
daher gern Teilzeit arbeiten", so heute FPÖ-Frauensprecherin und
IFF-Vorsitzende NAbg. Carmen Gartelgruber.

"Frauen, die sich nicht in das Rollenbild von Heinisch-Hosek - Motto:
'Kind auf die Welt bringen und husch-husch in den Vollzeitjob' -
pressen lassen wollen, werden von der Ministerin nicht unterstützt.
Viele Frauen wollen die ersten Jahre ganz bei den Kindern bleiben und
dann, wenn die Kinder im Kindergartenalter sind, gerne mit
qualifizierter Teilzeitarbeit wieder in den Erwerbsprozess
einsteigen. Das wird aber von der Gesellschaft und auch von der
Politik nicht ermöglicht", kritisiert Gartelgruber. Sie kündigt eine
ganzes Bündel an freiheitlichen Initiativen im Parlament an, die die
Einkommens- und Lebenssituation von Frauen verbessern könnten. So
sollten etwa in den Kollektivverträgen die Zeiten der Unterbrechung
der Erwerbstätigkeit durch Zeiten der Kinderbetreuung bei der
Gehaltseinstufung miteingerechnet werden, die Zeiten der Pflege eines
nahen Angehörigen sowie die Zeiten der Kinderbetreuung für das
kollektivvertragliche Vorrücken mitberücksichtigt werden. "Wichtig
ist auch, dass es besser bezahlte Teilzeitjobs gibt und die
Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Land qualitativ erhöht werden, so
Gartelgruber.

"Tatsache ist: Es gibt weder für Frauen, die sich dafür entscheiden
eine Zeit lang bei den Kindern zu bleiben, noch für Frauen, die
möglichst rasch wieder in den Erwerbsprozess einsteigen möchten, die
entsprechenden Rahmenbedingungen. Somit gibt es auch keine
tatsächliche Wahlfreiheit - weder für die einen noch für die anderen.
Die SPÖ-Frauenpolitik ist vollumfänglich gescheitert", so die
freiheitliche Frauensprecherin.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel