- 07.10.2014, 12:02:57
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HC Strache und Carmen Gartelgruber fordern echte Wahlfreiheit für Frauen
Vollzeitberuf der Mutter muss aufgewertet werden - Klare Absage an die Bevormundung von Frauen, Frauenquoten oder Binnen-I
Utl.: Vollzeitberuf der Mutter muss aufgewertet werden - Klare
Absage an die Bevormundung von Frauen, Frauenquoten oder
Binnen-I =
Wien (OTS) - "Echte Wahlfreiheit für Frauen gibt es noch immer
nicht", lautete eine der vielen Kritikpunkte im Zuge einer
Pressekonferenz, die FPÖ-Parteiobmann HC Strache gemeinsam mit der
frisch wiedergewählten Bundesobfrau der Freiheitlichen Frauen (iFF)
NAbg. Carmen Gartelgruber äußerte. Noch immer verdienen Frauen für
die gleiche Leistung weniger Lohn als Männer. Wegen der Tatsache,
dass Kindererziehungszeiten nicht stark genug berücksichtigt werden,
seien Frauen - und davon vor allem Alleinerzieherinnen - leichter von
Armut betroffen. Mütter würden einen Vollzeitjob erledigen, der nicht
hoch genug angerechnet werde, bemängelten Gartelgruber und Strache.
"Anstatt sich um die echten Sorgen der Frauen zu kümmern, sorgen sich
die linken Frauenvertreterinnen lieber um das Binnen-I, Frauenquoten
oder der Textänderung der Bundeshymne. Mit keiner dieser Maßnahme
wurde Frauen tatsächlich auch geholfen", kritisierten die beiden
FPÖ-Politiker. Und auch die "Causa Ablinger" habe offenbart, dass die
SPÖ ihre selbst aufgestellten Regeln nicht einhalten könne und Wasser
predige, aber Wein trinke. Unmissverständlich seien auch die
"multikulturellen Freudentränen" über Frauen, die eine Burka tragen.
Nachwievor sei es verpönt, wenn Frauen sich für die Familie
entscheiden.
Die FPÖ jedenfalls wehrt sich gegen den Trend, der in Richtung
Verstaatlichung, Gleichschaltung und Bevormundung gehe. "Allgemeiner
Tenor ist derzeit, dass in Österreich die Frauen von der Politik
dahin gedrängt werden, nach der Geburt eines Kindes schnell wieder in
den Arbeitsprozess einzusteigen. Viele Frauen wünschen sich vor allem
in den ersten drei Jahren mehr Zeit mit den Kindern anstatt eine
Fremdbetreuung", so Gartelgruber. Die FPÖ habe daher auch in ihrem
Steuerentlastungpaket einen Entlastungsfokus auch die Familien
gesetzt. Die Vollzeitarbeit einer Mutter müsse auch stärker an die
Pensionszeit angerechnet werden, so Gartelgruber, die ankündigte,
zahlreiche Anträge im Parlament einzubringen, damit es zu einer
echten Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie kommt.
Anträge sind zu folgenden Themen geplant:
In den Kollektivverträgen sollen die Zeiten der Unterbrechung der
Erwerbstätigkeit durch Zeiten der Kinderbetreuung bei der
Gehaltseinstufung miteingerechnet werden.
Zeiten der Pflege eines nahen Angehörigen, sowie die Zeiten der
Kinderbetreuung für das kollektivvertragliche Vorrücken sollen mit
berücksichtigt werden.
Die derzeit bestehende Zuverdienstgrenze bei Inanspruchnahme des
Kinderbetreuungsgeldes soll abgeschafft werden. Die Familienbeihilfe
sowie das Kinderbetreuungsgeld sollen jährlich automatisch an die
Inflation angepasst werden.
Der Anspruch auf den Bezug des Kinderbetreuungsgeldes soll auf
generell drei Jahre ausgeweitet und die bestehende Teilungsregelung
abgeschafft werden.
Die arbeitsrechtliche Karenzzeit von derzeit zwei Jahren soll in
Analogie zur maximalen Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes auf
drei Jahre ausgedehnt werden.
Der Versicherungsschutz für alle Kinderbetreuungsgeldbezieher soll
auf drei Jahre ausgedehnt werden.
Wichtig sei auch, dass es besser bezahlte Teilzeitjobs gibt und die
Kinderbetreuungsmöglichkeiten am Land qualitativ erhöht werden.
Frauenquoten lehnen die Freiheitlichen Frauen genauso ab, wie
Fußfesseln für Sexualstraftäter.
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