- 07.10.2014, 11:37:47
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Am 10. Oktober ist Welt-Ei-Tag
Eierdatenbank bringt Transparenz bei der Herkunft
Utl.: Eierdatenbank bringt Transparenz bei der Herkunft =
Wien (OTS) - Knapp 6 Mio. Legehennen werden in Österreich gehalten
und damit 80% der heimischen Eiernachfrage gedeckt. Der jährliche
Pro-Kopf-Verbrauch liegt sehr konstant bei rund 235 Eiern. In der
Gastronomie und in der Verarbeitung macht sich derzeit ein starkes
Preisbewusstsein bemerkbar. Dies teilt die AMA Marketing anlässlich
des Welt-Ei-Tages, der am 10.10.2014 gefeiert wird, mit.
Rund 700 Mio. Frischeier im Wert von EUR 173 Mio. wandern in
Österreich über die Ladentische. Etwa 80% dieser Eier werden im
Lebensmitteleinzelhandel gekauft, der Rest auf Märkten, ab Hof oder
direkt durch Zustellung vom Bauern.
Bei den Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 68%
den Löwenanteil ein, 21% entfallen auf Freilandhaltung, knapp 11% der
Hennen werden in Biobetrieben betreut. Bei wenigen Produktgruppen
liegt der Bioanteil im Lebensmittelhandel so hoch wie bei Eiern.
Ein Bioei kostet im heimischen Handel im Mittel 40 Cent pro Stück.
Der Durchschnittspreis für ein Ei aus konventioneller Freilandhaltung
beträgt 34 Cent, für Bodenhaltungsware werden 22 Cent gezahlt.
Gastronomie kauft preisbewusst
Ein eindeutiger Trend zum Konsumpatriotismus zeigt sich auch in
der Gastronomie. Nahezu alle Frischeier, die im Gastro-Großhandel
gekauft werden, stammen aus Österreich. Der Preis dürfte für die
Gastwirte eine große Rolle spielen, denn die günstigeren Eier aus
Bodenhaltung weisen mit knapp 90% den höchsten Anteil bei den
Haltungsformen aus. Der Bioanteil beträgt im Gastro-Großhandel 3% -
Tendenz steigend. Käfigeier sind in diesem Bereich so gut wie
verschwunden.
Eierdatenbank bringt Transparenz
Seit einem Jahr sorgt die Österreichische Eierdatenbank für noch
mehr Nachvollziehbarkeit und Transparenz bis hin zum Konsumenten.
Alle Eier mit dem AMA-Gütesiegel oder der Auslobung "Tierschutz
geprüft" werden in diese europaweit einzigartige Datenbank gemeldet
und damit die Warenströme tagesaktuell dokumentiert. "Damit haben wir
sozusagen das 'gläserne Ei' geschaffen", erklärt Rudolf Stückler,
AMA-Marketingmanager für Ei und Geflügel.
In Österreich darf kein Frischei im AMA-Gütesiegel-Programm den
Bauernhof ohne Stempelung verlassen. Diese Einzelei-Kennzeichnung
fasst die Information über Herkunftsland, Haltungsform und
Legehennenbetrieb zusammen. Sämtliche Wege zwischen Landwirt,
Packstelle und Handel werden von Lieferscheinen mit allen relevanten
Angaben begleitet. Die Konsumenten können selbst nachprüfen, woher
das eingekaufte Ei stammt. Unter www.eierdatenbank.at wurde der
"Quick-Egg-Check" installiert. Nach Eingabe der Kennzeichnung am Ei
erhalten interessierte Verbraucher Auskünfte über den
Legehennenbetrieb und die Haltungsform der Tiere.
(Schluss)
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