Seitwärtsbewegung in der Verkehrswirtschaft - Klacska: Jetzt Impulse setzen

Konjunkturerhebung der WKÖ-Bundessparte Transport und Verkehr zeigt keine Belebung

Wien (OTS/PWK650) - Die Konjunkturerhebung der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für das dritte Quartal 2014 zeigt keine merkliche Belebung. Die wichtigsten Indikatoren zeigen eine Seitwärtsbewegung. "Die Unternehmen der Mobilitätsbranche spüren immer noch keinen frischen konjunkturellen Wind", bringt es Bundesspartenobmann Alexander Klacska auf den Punkt. Weder die Nachfrageentwicklung noch die Einschätzung der Geschäftslage zeigen positive Tendenzen. Bei der Frage nach Behinderungen ihrer Geschäftstätigkeit nennen 3 von 10 Unternehmen unzureichende Nachfrage sowie 1 von 10 Unternehmen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.

Auch bei den Neuzulassungen ist kein Aufwind zu erkennen: Von den hohen Zulassungszahlen bei schweren Lkw und Sattelzugfahrzeugen zu Jahresbeginn hat sich die Zahl der Neuzulassungen Monat für Monat verringert. Im August wurden im heurigen Jahr bis jetzt am wenigsten Fahrzeuge neu zugelassen, auch weniger als in den Vergleichsmonaten von 2012 und 2013.

Die Einschätzung zur Beschäftigung in der Mobilitätswirtschaft hat sich im Vergleich zur letzten Befragung für das zweite Quartal 2014 eingetrübt: Sowohl im Rückblick auf die vergangenen Monate als auch für die kommenden Monate sieht die Mehrzahl der befragten Betriebe eine Senkung ihres Mitarbeiterstandes. Klacska: "Dass unsere Betriebe sich gezwungen sehen, den Beschäftigtenstand zu reduzieren, zeigt klar die herrschende Unsicherheit. Hintergrund ist einerseits die schwer abschätzbare wirtschaftliche Entwicklung. Andererseits sind Ideen zu weiteren Kostenbelastungen der Betriebe - Stichwort flächendeckende Lkw-Maut, Stichwort Vermögenssubstanzsteuern -kontraproduktiv und drücken die Stimmung noch zusätzlich".

Statt über zusätzliche Belastungen nachzudenken, sollten Wachstumsimpulse gesetzt werden, die der Verkehrsbranche ebenso wie der gesamten Wirtschaft Schwung verleihen, so der Branchensprecher. (PM)

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