Pilz: Bundesheer wird durch Klug-Plan billiger, aber nicht besser

Grüne befürchten, Bundesheer-Konzept keine Therapie sondern Sterbehilfe

Wien (OTS) - "Das Bundesheer wird durch den Klug-Plan etwas billiger, aber nicht besser", meint der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz. "Alle wesentlichen Schritte greifen zu kurz. Der Minister traut sich nicht, sämtliche Kampfpanzer und andere nicht benötigte Waffensysteme komplett stillzulegen und den Betrieb der Eurofighter endlich zu beenden", kritisiert Pilz und weiter: "Mit der Beibehaltung der Militärkommandos hat er ein weiteres Mal vor den Landeshautleuten kapituliert."

Pilz verlangt vom Minister einen zweiten großen Versuch einer Bundesheerreform, mit der das Bundesheer auf wenige wesentliche Aufgaben reduziert werden soll: UN-Einsätze, Katastrophenhilfe mit schwerem Gerät, Aufklärung und sonstige Assistenzleistungen. Luftraumüberwachung und Landesverteidigung sind nur gemeinsam mit europäischen Partnern sicherzustellen.
"Beim Zustand des Bundesheeres ist zu befürchten, dass der Klug-Plan keine Therapie sondern Sterbehilfe ist", hält Pilz fest.

Darüber hinaus erwartet sich Pilz, dass der Verteidigungsminister den Wehrsprechern des Nationalrats bereits nächste Woche den Eurofighter-Zwischenbericht vorlegt.

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