Preiner: Bäuerliche Landwirtschaft braucht zielgerichtete und gerechte Verteilung der Fördermittel

Schwerpunkte auf Bio-Landbau - Keine Sparmaßnahmen auf Kosten der Bergbauern - Breitbandausbau auch für Landwirtschaft von Bedeutung

Wien (OTS/SK) - Anlässlich der laufenden Verhandlungen zwischen dem österreichischen Landwirtschaftsministerium und der Europäischen Kommission zum Programm der ländlichen Entwicklung nennt SPÖ-Bereichssprecher für den ländlichen Raum und Landwirtschaft Erwin Preiner die wichtigsten Punkte für die SPÖ: erstens die Aufstockung der Mittel für den Ausbau des Biolandbaus, zweitens die Förderung und Unterstützung der Bergbauern, die besonders schwierige Arbeitsbedingungen vorfinden, und drittens der Breitbandausbau. "Biolandbau, Bergbauern und Breitbandausbau müssen auch in den Verhandlungen mit der Europäischen Kommission die wichtigste Rolle spielen", so Preiner am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und weiter: "Die ländliche Entwicklung betrifft ja nicht nur die Landwirtschaft, sondern ganz besonders die Attraktivierung und nachhaltige Optimierung des ländlichen Raums und eine Stärkung der strukturschwächeren ländlichen Regionen." ****

Preiner zeigt sich zufrieden über die Zusage, dass für den Breitbandausbau 100 Millionen Euro an Investitionen vorgezogen werden. "Der Breitbandausbau ist überlebenswichtig für die ländlichen Regionen. Damit werden Arbeitsplätze geschaffen und gesichert", so der SPÖ-Bereichssprecher. In diesem Zusammenhang nennt Preiner das Burgenland als "Best-Practice"-Beispiel und Vorbild für den Breitbandausbau. "Die Bundesländer sollen sich das Burgenland zum Vorbild nehmen, das bereits in der Vergangenheit einen Masterplan vorgelegt hat, der eine raschere und moderne Datenübertragung im Land garantiert", so Preiner, der betont, dass dies neben dem Tourismus ganz besonders für die Landwirtschaft von Bedeutung ist, nachdem sämtliche Fördermodalitäten mittlerweile über das Internet laufen.

Des Weiteren warnt der SPÖ-Landwirtschaftssprecher vor Sparmaßnahmen auf Kosten der Bergbauern, die unter besonders schwierigen Bedingungen und in entsprechenden Steillagen für die nötige Landwirtschaftspflege in diesem Land sorgen. "Diese Bergbauern müssen auch in Zukunft im Programm der ländlichen Entwicklung finanziell abgesichert sein", betont Preiner.

Mit dem Programm ländlicher Entwicklung werden Direktzahlungen in der Höhe von 3,9 Milliarden Euro direkt von der EU für die ländlichen Regionen in Österreich zur Verfügung gestellt und von Bund und Ländern kofinanziert. "Dieses Programm ist daher für Österreich insgesamt eine wichtige wirtschaftliche Grundlage und muss in Zukunft verstärkt den Fokus auf die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe setzen. Das bedeutet auch, dass die Investitionsförderung bereits bei 15.000 Euro angesetzt werden muss. Die ländliche Entwicklung, die BergbäuerInnen und die bäuerlichen Familienbetriebe sind der SPÖ immer ein großes Anliegen gewesen. Das wird auch in Zukunft so bleiben", so Preiner. (Schluss) bj/rm/mp

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