• 02.10.2014, 13:30:31
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Start von EUROPA #wasistjetzt: Sebastian Kurz, Johann Sollgruber und Paul Schmidt im Gespräch mit SchülerInnen

Neue EU-Ausstellung von ÖGfE, BMEIA und EK-Vertretung für offenen Europa-Dialog mit Jugendlichen

Utl.: Neue EU-Ausstellung von ÖGfE, BMEIA und EK-Vertretung für
offenen Europa-Dialog mit Jugendlichen =

Wien (OTS) - "Was ist die EU, was macht sie, wie und wo ist
Österreich überall dabei?", "Wo liegen die durch die Krise
entstandenen Herausforderungen?", "Welche Weiterbildungsmöglichkeiten
und Rechte gibt es in der EU für junge Menschen?". Diesen und vielen
anderen Fragen widmet sich EUROPA #wasistjetzt, die neue
Wanderausstellung für Jugendliche, die von der Österreichischen
Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) gemeinsam mit dem BM für
Europa, Integration und Äußeres und der Vertretung der Europäischen
Kommission entwickelt wurde.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung, die heute im Außenministerium
stattfand, nützten über 100 Schülerinnen und Schüler aus Wien und
Niederösterreich die Möglichkeit, mit BM Sebastian Kurz, ÖGfE-Leiter
Paul Schmidt und Johann Sollgruber, Leiter a.i. der EU-Kommission in
Österreich, zu diskutieren. Auch die serbische Europa-Ministerin
Jadranka Joksinovic stand für Fragen der Jugendlichen zur Verfügung
und nahm zu den EU-Beitrittsbestrebungen Serbiens Stellung.

BM Sebastian Kurz: "Europa öffnet gerade für die jüngere Generation
viele Türen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Europäischen
Kommission zum Erasmus-Programm zeigt eindeutig, dass ein Studium
oder Praktikum im Ausland die Chancen beim späteren Berufseinstieg
erhöht. Die Vorteile unserer EU-Mitgliedschaft sind für junge
Menschen selbstverständlich geworden. Wir müssen den Mehrwert der
Europäischen Union in unserem täglichen Leben daher laufend neu
aufzeigen, Probleme offen ansprechen und etwaige Missverständnisse
beseitigen. Dazu leistet diese Wanderausstellung einen wertvollen
Beitrag."

Warum eine neue Ausstellung zur EU? Eine Jugend-Umfrage der ÖGfE, an
der im Schuljahr 2013/14 mehr als 4000 Jugendliche in ganz Österreich
teilnahmen, ergab, dass die EU von 68 Prozent als "wichtig"
betrachtet wird. Gleichzeitig wird die Union jedoch als "kompliziert"
(72 Prozent) und "fern" (51 Prozent) empfunden. (Siehe:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140904_OTS0017)

ÖGfE-Leiter Paul Schmidt: "Nachhaltige Information und
zielgruppengerechter Dialog sind eine Grundvoraussetzung, damit die
EU für junge Menschen kein abstrakter Begriff bleibt, sondern für sie
greifbar wird. Es gilt, offen und ehrlich über Errungenschaften wie
Herausforderungen, denen sich die EU gegenübersieht, ins Gespräch zu
kommen. Mit unserer Ausstellung greifen wir bewusst auch "heiße
Eisen" wie die Themen Jugendarbeitslosigkeit, EU-Erweiterung oder
Migration an und stellen die Frage, wie es mit der EU weitergehen
soll".

Johann Sollgruber, Leiter a.i. der Vertretung der EU-Kommission in
Österreich: "Nicht zufällig wird die EU von mehr als zwei Drittel der
jungen Menschen als wichtig eingestuft. Sie erkennen, dass Europa in
der Welt nur dann eine Rolle spielen wird, wenn die Staaten zusammen
stehen und einen gemeinsamen Weg gehen. Sie verstehen aber auch, dass
ein Europa mit offenen Grenzen und Gleichbehandlung von allen Bürgern
ihnen mehr Chancen in Bildung und Beruf eröffnet. Diese Chancen zu
verdeutlichen, darum geht es bei dem Europa-Dialog mit Jugendlichen."

Hintergrund:
Die Wanderausstellung EUROPA #wasistjetzt richtet sich an Jugendliche
zwischen 15 und 19 Jahren. Sie schließt an eine im Vorfeld der Wahlen
zum Europäischen Parlament entwickelte Wanderausstellung der ÖGfE an,
die österreichweit an rund 200 Schulen zu sehen war.

EUROPA #wasistjetzt besteht aus 17 Roll-ups und wird, begleitet von
Diskussionsveranstaltungen, ab sofort in drei Sets durch Schulen in
ganz Österreich touren. Auch auf www.facebook.com/wasistjetzt laden
wir Jugendliche ein, ihre Frage an EUROPA zu posten und zu
diskutieren.

Website zur Wanderausstellung: www.wasistjetzt.eu

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