- 23.09.2014, 10:02:05
- /
- OTS0059 OTW0059
Greenpeace-Aktion bei Klimagipfel in New York
Projektion auf das UN-Hauptquartier: "Hört auf die Menschen - nicht auf die Verschmutzer"
Utl.: Projektion auf das UN-Hauptquartier: "Hört auf die Menschen -
nicht auf die Verschmutzer" =
New York/Wien (OTS) - Anlässlich des heute in New York startenden
Klimagipfels, projizierten Greenpeace-AktivistInnen am frühen Morgen
in neun Sprachen die Forderung "Listen to the people - not the
polluters" ("Hört auf die Menschen - nicht auf die Verschmutzer") auf
das UN-Hauptquartier. Dort werden heute Staats- und Regierungschefs
aus aller Welt über kurzfristige Maßnahmen im Kampf gegen den
Klimawandel sprechen.
"Die Menschen haben genug vom Zögern der Politiker und dem Einfluss
einiger Konzerne", sagt Martin Kaiser, Leiter der internationalen
Klimapolitik von Greenpeace, der vor Ort in New York ist. "Das
Problem ist klar, und die Lösung steht bereit. Wenn wir jetzt
beginnen aus Öl und Kohle auszusteigen, können wir bis 2050 komplett
auf erneuerbare Energien umsteigen."
Mit den USA und China waren zuletzt ausgerechnet zwei notorische
Klimasünder in Bewegung gekommen. Während die USA die Emissionen
schmutziger Kohlekraftwerke deutlich beschränkt, führt China derzeit
in wichtigen Provinzen CO2-Obergrenzen ein. Dies erhöht auch den
Druck auf Europa, sich im Klimaschutz wieder mehr anzustrengen.
"Derzeit werden auf EU-Ebene die Klima- und Energieziele verhandelt -
jetzt liegt es an den europäischen Staats- und Regierungschefs zu
entscheiden, ob wir weiterhin abhängig von schmutziger Kohle, Gas und
Öl sein werden, oder den Weg einer sauberen und sicheren
Energieversorgung gehen", so Julia Kerschbaumsteiner, Klima- und
Energiesprecherin bei Greenpeace in Österreich.
Der heutige Gipfel ist nicht Teil der offiziellen Klimaverhandlungen,
die Ende 2015 in Paris in einem neuen Klimavertrag für die Zeit nach
2020 münden sollen. In New York geht es um kurzfristige und konkrete
Klimaschutzmaßnahmen. Der Einladung von UN-Generalsekretär Ban
Ki-moon folgten 120 Regierungschefs aus aller Welt, darunter
US-Präsident Barack Obama, Frankreichs Ministerpräsident Francois
Hollande und Großbritanniens Premier David Cameron. Die
österreichische Delegation wird von Umweltminister Andrä Rupprechter
angeführt.
Mehr als 300.000 Menschen, und damit deutlich mehr als erwartet,
hatten am Wochenende in New York gegen weitere Verzögerungen beim
Klimaschutz und für den Umstieg auf erneuerbare Energien protestiert.
Die größte Klimademonstration der Geschichte wurde weltweit in
Städten wie Melbourne, London und Wien von Paralleldemos mit weiteren
zehntausend TeilnehmerInnen flankiert.
Bildmaterial schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage an
[email protected] zu.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP






