• 21.09.2014, 09:11:43
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Alpen-Adria-Allianz unterstützt viele interregionale Projekte

"Allianz"-Vorsitzender LH Kaiser: Aus Nachbarn werden immer mehr Partner - Grenzüberschreitende Kooperation auf vielen Ebenen

Utl.: "Allianz"-Vorsitzender LH Kaiser: Aus Nachbarn werden immer
mehr Partner - Grenzüberschreitende Kooperation auf vielen
Ebenen =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Die Zukunft Europas und damit die Zukunft
Kärntens liegt in einer starken Partnerschaft miteinander eng
kooperierender Regionen. Kärnten hat als Teil der Euregio "Senza
Confini" und der Alpen-Adria Allianz die große Chance, entscheidende
Weichenstellungen für eine positive Zukunftsgestaltung vorzunehmen.
EU-Referent Landeshauptmann Peter Kaiser bekennt sich zur
grenzüberschreitenden und interregionale Zusammenarbeit auf
europäischer Ebene. Denn viele Anliegen und Herausforderungen, ob in
der Wirtschaft oder in der Gesundheits- und Sozialversorgung, seien
ähnlich gelagert. Gemeinsam könne vieles leichter und effizienter
bewältigt werden, so Kaiser.

Der Landeshauptmann zieht als ihr Vorsitzender eine kurze
Zwischenbilanz über die Aktivitäten der Alpen-Adria-Allianz. So
wurde eine humanitäre Hilfsaktion in Höhe von 10.000 Euro für die
Opfer der Flutkatastrophe vom Mai d. J. in den betroffenen
kroatischen Gespanschaften Vukovar-Srijem und Brod-Posavina
initiiert.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Alpen-Adria-Allianz im Jahr
2014 bisher 37 gemeinsame Projekte beschloss, wie etwa die im August
in Ferlach stattgefundene Alpen-Adria-Jugendbegegnung "Be sporty-live
healthy" unter Koordination des Clubs Aktiv Gesund. Diese
Veranstaltung wurde aus Mitteln des EU-Programms ERASMUS+-Youth in
Action kofinanziert. Im Rahmen dieses Zusammentreffens von
Jugendlichen aus Ländern des Alpen-Adria-Raumes wurden deren
interkulturelle und soziale Kompetenzen sowie
Fremdensprachenkenntnisse verbessert. Weitere Projekte fanden und
finden in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft, Kultur,
Gleichbehandlung sowie Sport statt.

Mit den Nachbarregionen soll künftig noch intensiver
zusammengearbeitet werden. "Es ist wichtig, dass wir gemeinsam an
einem Strang ziehen, gemeinsame Projekte und Maßnahmen entwickeln,
die letztlich das Zusammenleben der Bevölkerung stärken und
erleichtern", so Kaiser. Aus Nachbarn sollen immer mehr Partner
werden. Die Zeiten, wo jedes Land sein eigenes Süppchen gekocht habe,
seien vorbei, nur gemeinsam könne man erfolgreich sein.

Im November des Vorjahres wurde die frühere Arbeitsgemeinschaft
Alpen-Adria in die Alpen-Adria-Allianz transformiert. Sitz der
Alpen-Adria-Allianz ist das Amt der Kärntner Landesregierung. Ihr
Vorsitzender ist Landeshauptmann Peter Kaiser, Generalsekretär ist
Thomas Pseiner. Gründungsmitglieder sind Kärnten, Steiermark,
Burgendland, der slowenische Verband der Städte und Gemeinden, das
Komitat Vas (Ungarn) und sechs kroatische Gespanschaften. Als
zwölftes ordentliches Mitglied trat die Gespanschaft
Virovitica-Podravina Anfang 2014 in die Allianz ein.

Das neue Kooperationsnetzwerk öffnet sich über den bisherigen
Mitgliederkreis hinaus, es gibt neben den Gebietskörperschaften wie
Ländern, Regionen und Gemeinden auch öffentliche oder private
Organisationen oder Interessenvertretungen, die sich an der
projektorientierten Zusammenarbeit beteiligen. Die
Alpen-Adria-Allianz bietet Unterstützung für Projektinteressierte in
den Mitgliedsregionen an und fördert deren Vernetzung.
(Schluss)

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