- 18.09.2014, 10:02:24
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FFG FORUM 2014: Innovations- und Technologiestandort Österreich stärken
Mitterlehner: Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft vertiefen - Stöger: Industrielle Technologien stärken

Utl.: Mitterlehner: Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft
vertiefen - Stöger: Industrielle Technologien stärken =
Wien (OTS) - Mit welchen Strategien sich der Standort Österreich im
internationalen Wettbewerb behaupten und zu den Innovationsführern
aufschließen kann, stand im Zentrum des diesjährigen FFG FORUMs, das
am Dienstag, den 16. September im Wiener Museumsquartier stattfand.
Gemeinsam mit über 700 Gästen diskutierten Wissenschafts-,
Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner,
Technologieminister Alois Stöger und Spitzenvertreter aus
Wissenschaft und Wirtschaft über bisherige Erfolge und künftige
Herausforderungen für den Innovationsstandort Österreich. Dabei wurde
auch das zehnjährige Bestandsjubiläum der FFG gefeiert.
"Wir müssen die Wissensgesellschaft leben und auf allen Ebenen
ausbauen. Dafür braucht es eine entsprechende Finanzierung und
Unterstützung der heimischen Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
Darüber hinaus ist es eine unserer wichtigsten Aufgaben, mehr
Jugendliche für eine Forscherkarriere zu begeistern", sagte
Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner. Mitterlehner will zudem die Zusammenarbeit von
Wissenschaft und Wirtschaft weiter vertiefen, wozu insbesondere die
FFG mit ihren Programmen und Angeboten einen entscheidenden Beitrag
leistet. Weitere Maßnahmen sind zum Beispiel die neuen
Wissenstransferzentren und die Prototypenförderung PRIZE. Als neuer
Schwerpunkt des Wirtschaftsministeriums wird die Umstellung auf
Industrie 4.0 mit zusätzlichen Fördermitteln unterstützt.
"Der Standort Österreich hat im Ausland einen guten Ruf. Unsere
Aufgabe ist es, diese Chancen zu nützen. In der
Informationstechnologie, im Maschinenbau, ganz besonders auch im
Bereich der Energie sind österreichische Unternehmen, Forscherinnen
und Forscher ganz vorne mit dabei ", sagte Technologieminister Alois
Stöger. "Wir müssen den Bereich der industriellen Technologie stärken
und wir müssen Forschungsergebnisse rascher in die Umsetzung
bringen." Wie auch bei den anderen Ressortagenden Verkehr,
Telekommunikation und Infrastruktur gehe es auch in der Forschung
ganz zentral um die Vernetzung. "Wir brauchen in Österreich den Mut,
etwas Neues zu tun. Das braucht auch den Mut, Widerstände zu
überwinden und gemeinsam neue Wege zu gehen."
Für FFG-Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell zählen
Bildung, Infrastruktur und die Bereitschaft, Neues zu unternehmen, zu
den zentralen Faktoren für einen wettbewerbsfähigen Standort.
Besonders wichtig sei es auch, "eine Brücke zu schlagen zwischen der
Forschung und den Unternehmen, die neue Ideen umsetzen."
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth verwies auf bisherige Erfolge
aus zehn Jahren FFG und beleuchtete aktuelle Herausforderungen. So
konnte die Zahl der innovativen Unternehmen verdoppelt werden,
allerdings: "Unternehmen entwickeln sich weiter und die Märkte haben
sich diversifiziert. Wir müssen Unternehmen nicht nur in der
Forschung und Entwicklung, sondern auch beim Schritt auf
internationale Märkte noch stärker unterstützen." FFG-Geschäftsführer
Klaus Pseiner betonte die industriepolitische Wirkung der
Forschungsförderung, aber auch den arbeitsmarktpolitischen Effekt.
Dazu müsse die FFG ihr Förderangebot ständig weiterentwickeln, "aber
natürlich brauchen wir dazu auch entsprechende Budgets und eine
mittelfristige Planungssicherheit."
Der wichtige Beitrag, den die FFG in den ersten zehn Jahren zur
Weiterentwicklung des Innovationsstandortes Österreich wurde auch bei
den Fachgesprächen am Nachmittag betont. In fünf Diskussionsrunden
wurden die für Österreich wichtigen Sektoren Bioenergie,
Lebenswissenschaften, Mobilität und Produktionsstandort Österreich
von Unternehmen und Spitzenbeamten beleuchtet. Die Bilanz der FFG in
diesen und auch in den anderen Forschungsthemen kann sich sehen
lassen: Insgesamt mehr als 24.000 geförderte Projekte - vom
Innovationsscheck bis zum Kompetenzzentrum - und ein gesamtes
Förderbudget von rund 4,8 Milliarden Euro haben wesentlich zur
Wettbewerbsfähigkeit Österreichs beigetragen.
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