- 17.09.2014, 14:20:32
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GPA-djp-Brantner/Teiber: Debatte über Sonntagsöffnung verunsichert Beschäftigte
Wir begrüßen die klare Positionierung der Wiener Stadtregierung
Utl.: Wir begrüßen die klare Positionierung der Wiener
Stadtregierung =
Wien (OTS/ÖGB) - "Uns erreichen täglich Anrufe von besorgten
Handelsangestellten und von ihren BetriebsrätInnen, die befürchten,
dass zukünftig durch Sonntagsarbeit in Wien ihre Lebens- und
Freizeitqualität nachhaltig verschlechtert wird. Die Verunsicherung
der Beschäftigten angesichts der aktuellen Vorstöße der Wirtschaft
ist groß, unsere Haltung zur Frage der Sonntagsöffnung ist
unverändert: die bestehenden Regelungen sind ausreichend und
Sonntagsarbeit auf dem Rücken der Beschäftigten wird es nicht geben",
kommentiert Franz Georg Brantner, stv. Vorsitzender der GPA-djp
(Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus) Wien.
Die - übrigens als Sozialpartner im Wiener Handel unzuständigen -
Tourismusmanager können sich ihre Daueragitation aus rein
geschäftlichen Interessen sparen. Die Meinung und Haltung der
Handelsbeschäftigten und ihrer Gewerkschaft hat in der Wiener
Stadtregierung Gewicht. Die ablehnende Haltung der betroffenen
Handelsangestellten zur Sonntagsöffnung ist durch zahllose
Befragungen hinlänglich bekannt, ergänzt Barbara Teiber,
Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien: "Immer wieder haben sich
ca. 95 Prozent der Wiener Handelsangestellten - von der Lugner City
selbst bis in die Wiener Innenstadt - gegen die Sonntagsarbeit
ausgesprochen. Zusätzlich wissen wir aus unserer österreichweiten
Befragungsaktion in Einkaufszentren, dass lange Öffnungszeiten eine
große Belastung für die Angestellten und ihre Familien bringen und
dass sie einhellig die Arbeit am Sonntag ablehnen."
In diesem Sinne begrüßen Brantner und Teiber die Position von
Bürgermeister Häupl und von anderen Verantwortlichen in der Wiener
Stadtregierung: "Ohne die Zustimmung der Sozialpartner kann und wird
es keine Änderung an der derzeitigen Regelung der Öffnungszeiten
geben. Die inszenierte öffentliche Diskussion der Tourismusmanager
ist für unsere Haltung ohne Bedeutung, wir sind den
Handelsangestellten im Wort."
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