- 17.09.2014, 13:21:47
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WIENWOCHE bekennt sich zu Kulturarbeit gegen Homophobie
Statement des WIENWOCHE-Leitungsteams zur heutigen Pressekonferenz der FPÖ Wien
Utl.: Statement des WIENWOCHE-Leitungsteams zur heutigen
Pressekonferenz der FPÖ Wien =
WIEN (OTS) - WIENWOCHE 2014, eröffnet am 12. September, ist seither
auf sehr großes Publikums- und Medieninteresse gestoßen. Im
Schauspielhaus zeichnete eine szenische Inszenierung soziale Kämpfe
von Migrant_innen nach; in der Szene Wien führten junge Frauen selbst
erarbeitete Musik über ihr Alltagsleben auf; in der Kammer der
Architekten und Ingenieurkonsulenten wurde über ethische Grenzen der
Architektur und Stadtplanung diskutiert; im Weltmuseum, im Jüdischen
Museum Wien sowie im Wien Museum zeigten Führungen Leerstellen der
Dauerausstellungen auf.
Das Programm der kommenden Tage präsentiert ein Buch über das Warten
in Behörden (Wienbibliothek), publizierte, aber ungeschriebene Bücher
über Migration (Künstlerhauspassage) sowie eine zweitägige Filmreihe
von Filmemacher_innen mit Migrationserfahrungen (in der
Brunnenpassage und im Schikaneder Kino). Das bisherige Interesse
zeigt, dass WIENWOCHE das kulturelle Angebot der Stadt Wien
bereichert und Themen anspricht, die vielen Wiener_innen wichtig
sind.
Veranstalter von WIENWOCHE ist der (Partei-)unabhängigen "Verein zur
Förderung der Stadtbenutzung". Die WIENWOCHE-Projekte treten gegen
jegliche Form von Ausbeutung, Diskriminierung, Homophobie oder
Sexismus auf, die allzu oft die politische Praxis und Rhetorik der
FPÖ prägen. Die kürzlich getätigten Aussagen von Johann Gudenus über
die "Homosexuellenlobby" sind ein weiterer Beweis dafür, dass
(Kultur-)Arbeit gegen Homophobie eine gesellschaftliche Notwendigkeit
ist.
Die FPÖ wird nicht müde, in ihren Aussagen zu WIENWOCHE Äpfel und
Birnen zu verwechseln. Weder Gebührenerhöhungen, noch
Heizkostenzuschüsse haben etwas mit dem Budget von WIENWOCHE zu tun.
WIENWOCHE wird aus dem ca. 230 Millionen Euro großen Kulturbudget der
Stadt Wien mit 453.000 Euro finanziert. Dafür wurden keine
zusätzlichen Budgetmittel geschaffen, sondern Umschichtungen im
bereits vorhandenen Budget vorgenommen. Das Leitungsteam von
WIENWOCHE fordert die FPÖ auf, die Öffentlichkeit nicht weiterhin mit
der Behauptung zu täuschen, die Stadt Wien würde Sozialleistungen
kürzen, um Kulturprojekte wie WIENWOCHE zu finanzieren.
Seit der ersten Auflage 2012 veröffentlicht WIENWOCHE
Quartalsberichte unter www.wienwoche.org. Die Abrechnungsunterlagen
von WIENWOCHE unterliegen selbstverständlich der Kontrolle der
Kulturabteilung der Stadt Wien und des Stadtrechnungshofs und stehen
- aufgrund einer freiwillig getroffenen Transparenzvereinbarung -
auch den Fraktionen des Kulturausschusses der Stadt Wien zur
Verfügung. Entgegen der Behauptungen der FPÖ ist die
Geschäftsgebarung von WIENWOCHE ein Vorzeigemodell im Kulturbereich.
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