ÖGB-Anderl: Frauen gewinnen durch das ÖGB/AK-Steuermodell

Viele Vorteile für Teilzeitbeschäftigte und NiedrigverdienerInnen

Wien (OTS/ÖGB) - "Durch die Senkung des Eingangssteuersatzes und die erhöhte Negativsteuer wären vor allem Frauen Gewinnerinnen des ÖGB/AK-Steuermodells", stellte die gf. ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende und Vizepräsidentin, Renate Anderl, zu den am Dienstag präsentierten Vorschlägen von ÖGB und AK zur Senkung der Lohnsteuer fest. Anderl:
"Mit unserer Kampagne Lohnsteuer runter haben wir innerhalb kurzer Zeit einiges bewegt. Jetzt müssen wir für die Umsetzung unseres Steuermodells kämpfen."++++
Es sind vor allem Frauen, die Teilzeit arbeiten oder in den sogenannten Niedriglohnbranchen tätig sind. In vielen dieser Bereiche konnten die Gewerkschaften in den KV-Verhandlungen der vergangenen Jahren Teils erhebliche Zuwächse an Bruttoeinkommen erzielen. In immer mehr Branchen ist das geforderte Mindesteinkommen von 1.500 Euro brutto monatlich Realität. Durch die kalte Progression bleibt aber oft Netto sehr wenig von den Lohn- und Gehaltserhöhungen übrig. Anderl: "Genau hier setzt das ÖGB/AK-Modell an und schafft eine spürbare Entlastung."
So soll der Eingangssteuersatz von bisher 36,5 auf 25 Prozent gesenkt werden. Mit der Erhöhung der Negativsteuer auf 450 Euro hätten auch die, die bisher keine Lohnsteuer bezahlen, einen erheblichen Vorteil. Anderl: "Jetzt ist die gesamte Bundesregierung gefordert unser Modell in die Tat umzusetzen. Es wird aber auch an uns liegen, den entsprechenden Druck zu erzeugen, dass diese Tat auch gesetzt wird."

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