- 15.09.2014, 10:50:53
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GSK-Kooperation NCD-Forschung in Afrika
In Summe 9 Mio. Pfund, neues Offenes Labor in Afrika
Utl.: In Summe 9 Mio. Pfund, neues Offenes Labor in Afrika =
Wien (OTS) - GSK hat gemeinsam mit anderen Partnern in England und
Südafrika Mitte September Investitionen von 9 Mio. Pfund für
Forschung zu nicht-übertragbaren Krankheiten in Afrika angekündigt.
Ähnlich dem bereits 2010 gegründeten Offenen Labor für
vernachlässigte tropische Krankheiten in Spanien, wird GSK heuer ein
weiteres Offenes Labor für nicht-übertragbare Krankheiten in Afrika
gründen. Damit soll lokale Expertise und eine neue Generation
afrikanischer NCD-Experten aufgebaut werden.
GSK gab am 11. September 2014 eine Zusammenarbeit mit dem Rat für
Medizinische Forschung in England (MRC) und Südafrika im Ausmaß von 5
Millionen Pfund bekannt, um die dringend benötigte Forschung für NCDs
(non-communicable diseases, nicht-übertragbare Krankheiten) in Afrika
zu unterstützen, als Teil der GSK Afrika Initiative Open Lab.
Die Finanzierung wurde vom für Afrika zuständigen Minister des
britischen Außenministeriums, James Duddridge, und dem
südafrikanischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Nalendi
Pandor, zugesagt bei einer Veranstaltung in Kapstadt, Südafrika, als
Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im
Bereich der wissenschaftlichen Forschung. Damit werden Forscher von
Institutionen in Südafrika bei Forschungsprojekten zu
nicht-übertragbaren Krankheiten unterstützt, abgestimmt auf die Ziele
von GSK's NCD Open Lab in Afrika.
In Summe 9 Mio. Pfund vom Rat für Medizinische Forschung (MRC) und
GSK 2,5 Millionen Pfund werden vom UK MRC über den UK Newton Fund zur
Verfügung gestellt werden. Der UK Newton Fund ist ein im Jahr 2013
gegründeter Regierungsfond, um Wissenschafts- und
Innovationspartnerschaften zu entwickeln, die die wirtschaftliche
Entwicklung und das Wohlergehen in Entwicklungsländern unterstützen.
In etwa 1,5 Millionen Pfund werden vom südafrikanischen Rat für
Medizinische Forschung kommen. GSK wird zusätzlich 1 Million Pfund
und interne F&E Expertise bereitstellen, um Projekte innerhalb
Südafrikas zu fördern. Es ist die erste Initiative, die vom
UK/Südafrika Newton Fund zugesagt wurde; eine wesentliche Bestätigung
des offenen Zugangs von GSK zur Forschung von nicht-übertragbaren
Krankheiten in Afrika.
Neben dieser Finanzierung für Forschung in Südafrika wird GSK auch
weitere 4 Millionen Pfund zur Verfügung stellen, um erfolgreiche
Vorschläge für die Forschung zu NCDs in ausgewählten Ländern
außerhalb von Schwarzafrika zu unterstützen. Der Aufruf zur
Einreichung von Vorschlägen in diesen Ländern wird später in 2014
starten.
Offenes Labor in Tres Cantos, Spanien, und jetzt auch in Afrika
GSK hat das NCD Open Lab in Afrika Anfang 2014 als Teil einer Serie
strategischer Investitionen in Schwarzafrika gegründet. In dieser
Region und quer über Entwicklungsländer sind nicht-übertragbare
Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs und Diabetes, eine zunehmende
Bedrohung. Es muss mehr getan werden, um in diesem Rahmen die
spezifischen Erscheinungsformen der Krankheit zu verstehen. Dazu
wurde ein innovatives Forschungsnetzwerk geschaffen, in dem GSK
Wissenschaftler von der GSK Forschungseinrichtung in Stevenage in
England aus bei hochwertigen epidemiologischen, genetischen und
interventionellen Studien mit Forschern in Afrika zusammenarbeiten.
Ziel ist der Aufbau lokaler Expertise und einer neuen Generation
afrikanischer NDC-Experten, während sich innerhalb der GSK Forschung-
und Entwicklungsabteilung ein "Afrika Denken" etablieren soll.
Das neue Open Lab in Afrika baut auf dem Erfolg vom 2010 gegründeten
GSK Open Lab in Tres Cantos, Spanien, auf, um unabhängigen Forschern
Zugang zu GSK Einrichtungen, Ressourcen und Wissen zu ermöglichen und
sie bei ihren eigenen Projekten zu unterstützen zur Bekämpfung von
Krankheiten in Entwicklungsländern, wie Malaria, Tuberkulose und
Leishmaniose. Dort wurden seither 14 Projekte von weltweit führenden
Institutionen abgeschlossen, wodurch die dringend benötigte Forschung
zu Krankheiten in Entwicklungsländern vorangetrieben wird.
Patrick Vallance, Präsident der Pharmaforschung bei GSK: "Die heute
angekündigte Finanzierung ist eine schöne Bestätigung der offenen
Forschungsphilosophie von GSK und zeigt die wachsende Übereinstimmung
innerhalb der Wissenschaft, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zum
Erfolg bei einigen der weltweit größten Gesundheitsprobleme ist. Wir
glauben, dass das NCD Open Lab eine wesentliche Rolle spielen wird
bei Bekämpfung der Krankheiten in diesem Gebiet, indem wir
afrikanische Institutionen bei der Durchführung ihrer eigenen
Forschung zu in Afrika verbreiteten chronischen Krankheiten
unterstützen."
Eine offizielle Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen von
interessierten Forschern aus Südafrika und anderen Ländern südlich
der Sahara erfolgt Ende 2014 für einen Start im zweiten Quartal 2015.
Redaktionelle Anmerkungen
- GSK hat eine lange Geschichte in Entwicklungsländern als Lieferant
von Impfstoffen für Impfkampagnen in 170 Ländern weltweit. Von 862
Millionen ausgelieferten Impfstoffdosen im Jahr 2013 wurden mehr als
80 % für den Einsatz in Entwicklungsländern ausgeliefert.
- 2013 hat GSK die vier milliardste Albendazol Tablette gespendet
zur Behandlung von Darm-Würmern und lymphiatischer Filariose als Teil
des langfristigen Engagements gegen vernachlässigte
Tropenkrankheiten, von denen Menschen in den ärmsten Ländern der Welt
betroffen sind.
- GSK hat eine bahnbrechende Partnerschaft mit Save The Children für
den Zeitraum von fünf Jahren vereinbart, um das Leben von einer
Million Kindern in den ärmsten Ländern in Afrika zu retten. Die
Partnerschaft vereint die Ressourcen und Fähigkeiten beider
Organisationen, um Kindern den Zugang zu Medikamenten und Impfstoffen
zu ermöglichen, tausende Mitarbeiter im Gesundheitswesen zu schulen
und die Unterernährung von Kindern zu verringern.
- Im März 2014 hat GSK eine Reihe von gezielten Investitionen in
Afrika in den nächsten fünf Jahren von bis zu 130 Millionen Pfund
angekündigt, um dringende Gesundheitsbedürfnisse zu decken und zu
einer langfristigen Geschäftsentwicklung beizutragen.
- Nach 30 Jahren Forschung hat GSK vor kurzem die erste Zulassung
eines Malaria-Impfstoffkandidaten bei den Zulassungsbehörden
eingereicht. Falls erfolgreich, könnte der erste Impfstoff gegen
Malaria nächstes Jahr zur Verfügung stehen. GSK hat sich bereits dazu
verpflichtet, den Impfstoff zu einem gemeinnützigen Preis anzubieten.
- Im August 2014 wurde ein internationales Konsortium gegründet, um
die Entwicklung des GSK Ebola-Impfstoffes in Zusammenarbeit mit dem
US National Institute of Health zu beschleunigen.
GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsintensiven
Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert sich für die
Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie ihnen ein
aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.
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