- 12.09.2014, 09:29:58
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Bundesminister Ostermayer: Miró, eine Künstlerpersönlichkeit voll einzigartiger Gegensätze
Eröffnung der Ausstellung "Miró. Von der Erde zum Himmel" in der Albertina
Utl.: Eröffnung der Ausstellung "Miró. Von der Erde zum Himmel" in
der Albertina =
Wien (OTS) - "Wir eröffnen heute die dritte Ausstellung in der
Albertina innerhalb von vier Jahren, die sich mit einem großen
Künstler des Surrealismus auseinandersetzt", sagte Bundesminister
Josef Ostermayer gestern, Donnerstag, als einer der Redner anlässlich
der Eröffnung der Ausstellung "Miró. Von der Erde zum Himmel" in der
Albertina. "Mit dem, was sie unmittelbar umgibt, erklären die
Surrealisten ihren unmittelbaren Zugang. Mit dem sprichwörtlichen
Bild von Traum und Wirklichkeit gibt es auch eine starke Verbindung
zu Wien und dem Werk von Siegmund Freud", leitete Ostermayer zu den
Werken des spanischen Künstlers über.
"Bei der Kunst von Joan Miró geht auch ganz klar die jeweilige
Schaffensperiode hervor - Erster Weltkrieg, Spanischer Bürgerkrieg,
Zweiter Weltkrieg. Die von ihm gezeichneten Werke sind eine Reaktion
auf die Verwerfungen dieser Zeit. Das Zeigen von Traum und
Wirklichkeit, von Unbewusstem, mit sehr fröhlichen bunten Bildern in
Primärfarben ist typisch für seine Werke", erklärte der
Kulturminister." Er verstand es, auf die Zeit, in der er lebte, zu
reagieren, ohne ein großer politischer Agitator wie sein Freund Pablo
Picasso zu sein. Er war ein Mensch, der Gegensätze widerspiegelte:
Ein stilles Wesen, dem seine farbenfrohen Bilder gegenüberstanden.
Seine Arbeiten zeichneten sich durch die Verwendung von
unterschiedlichen Werkstoffen aus: von Ölgemälden über Skulpturen,
Keramiken, Collagen und Grafiken bis hin zu Postern", so Ostermayer.
"Was er geschafft hat, ist, dass seine Kunst nicht untergegangen ist.
Im Gegenteil: diese Saat ist aufgegangen."
Abschließend bedankte sich Bundesminister Ostermayer bei
Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder, bei den Kuratoren, den
Leihgebern, Sponsoren und allen, die mitgewirkt haben: "Ich bin
überzeugt, dass es hier einen großen Besucherandrang geben wird. Und
so wünsche ich der Ausstellung viel Erfolg und den Menschen, die
kommen werden, ganz viel Freude daran!"
Bundespräsident Heinz Fischer nahm die offizielle Eröffnung vor und
würdigte dabei ebenso wie die stellvertretende Ministerpräsidentin
Spaniens, Soraya Sáenz de Santamaría, sowie Direktor Schröder die
Arbeiten des Künstlers. Noch am selben Abend konnten sich viele
Interessierte von der Qualität der in der Albertina ausgestellten
Werke von Joan Miró überzeugen.
Fotos von der Veranstaltung in der Albertina sind über das
Fotoservice des Bundespressedienstes,
www.fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.
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