- 11.09.2014, 13:51:24
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Seniorenbund Khol: Aktuelle Studie beweist Senioren-Leistung - Großeltern zahlen Milliarden!
70 Prozent der 60plus unterstützen ihre Kinder und Enkelkinder durch Geld und / oder Sachleistungen!
Utl.: 70 Prozent der 60plus unterstützen ihre Kinder und Enkelkinder
durch Geld und / oder Sachleistungen! =
Wien (OTS) - Am Rande seiner heutigen Pressekonferenz zum Auftakt der
Seniorenbund Herbstarbeit präsentierte Univ.-Prof. Dr. Khol,
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, die Ergebnisse der
aktuellen großen Senioren-Studie:
"Das Gerede vom 'Kostenfaktor Senioren' ist unerträglich, wenn man
weiß, was Seniorinnen und Senioren leisten: 3,18 Milliarden gehen an
finanzieller Unterstützung jährlich von den Großeltern an Kinder und
Enkelkinder. Und drei Viertel der Senioren unterstützen ihre
Nachkommen durch den Einsatz ihrer Zeit!"
Khol zu weiteren Ergebnissen: "70 Prozent der Seniorinnen und
Senioren unterstützen die Nachfolgegenerationen finanziell und / oder
durch Sachleistungen. Kein Staat der Welt wäre jemals in der Lage,
diese familiäre Leistung der Seniorinnen und Senioren zu ersetzen!"
Überraschend waren laut Khol auch die Auswertungen der regionalen
Verteilung der Senioren-Sachleistungen: "Völlig gleich, ob Oma und
Opa auf dem Land wohnen oder in der Stadt: Dreiviertel von ihnen sind
für Kinder und Enkelkinder da! Ein Fünftel von ihnen sogar mehr als
sechs Stunden pro Woche!"
Khol: "Entgegen aller medialen Unkenrufe: Auch die neuen
Senioren-Generationen stehen zu ihrer Verantwortung für ihre
Familien. Die Solidarität zwischen den Generationen hat nachweislich
zugenommen! 57 Prozent der Senioren geben 2014 Geld an
Nachfolgegenerationen, das sind insgesamt mehr als 1,1 Millionen
Menschen, die monatlich durchschnittlich 229,4 Euro weitergeben -
monatlich also schon 265 Euro. Hier wechseln daher 3,18 Milliarden
Euro jährlich von den Älteren zu den Jüngeren. Dies ist eine wichtige
Stütze in Österreichs Wirtschaft!"
Khol abschließend: "2013 und 2014 mussten die Senioren schmerzhafte
Abstriche bei ihren Pensionsanpassungen akzeptieren. Dabei haben sie
aber eher bei sich selbst gespart als bei ihren Kindern oder
Enkelkindern - diese intergenerativen Geldleistungen haben die
Senioren nämlich auf demselben Pro-Kopf-Niveau behalten. 2015 gibt es
endlich für alle Senioren wieder die volle Teuerungsabgeltung. Die
Bundesregierung hält damit ihr Versprechen, das sie den Senioren
gegeben hat. Ein wichtiger Impuls für Österreichs Generationen und
den Inlandskonsum zugleich!"
SERVICE:
Von GfK-Austria wurden im Auftrag des Seniorenbundes im April und Mai
2014 1.600 Personen im Alter 50+ befragt. Von den Befragten bezogen
60% eine Pension aufgrund eigener Versicherungszeiten, 27% waren noch
berufstätig und können später eine Pension aufgrund eigener
Versicherungszeiten erwarten, 13% waren "anderes" (d.h. z.B. Bezieher
einer Witwenpension ohne eigene Pension). Für die Frage der
"Intergenerative Leistungen" wurden ausschließlich Personen im Alter
über 60 befragt (989 Personen), um bewusst auf nicht mehr
Erwerbstätige, also Pensionsbezieher, abzustellen.
Der Seniorenbund präsentieret aus dieser Studie heute die Details zum
Kapitel "Intergenerative Leistungen" (alle Details unter:
http://www.ots.at/redirect/Intergenerative_Leistungen ).
In den kommenden Monaten werden themenbezogen die weiteren Kapitel
einzeln vorgestellt.
Das Kapitel "Freiwilligenarbeit" dieser Studie wurde bereits im
August 2014 vorgestellt und kann hier
(http://www.ots.at/redirect/Freiwilligenarbeit) nachgelesen werden.
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