• 11.09.2014, 11:56:05
  • /
  • OTS0129 OTW0129

Blecha: Steuerentlastung für Wirtschaft und Arbeitsmarkt dringend notwendig

Kampagne des Pensionistenverbandes "Mehr Geld im Börsel"

Utl.: Kampagne des Pensionistenverbandes "Mehr Geld im Börsel" =

Wien (OTS/PVOE) - "Wir müssen den Blickwinkel drehen und erkennen,
dass eine Steuerentlastung sich direkt auf den Konsum, auf die
Kaufkraft, damit auf die Wirtschaft und natürlich auf den
Arbeitsmarkt positiv auswirkt. Und gerade das brauchen wir jetzt
dringend", erklärte heute Penionistenverbands-Präsident Karl Blecha.
Für Blecha muss daher "eine spürbare Senkung der Lohnsteuer"
möglichst rasch kommen. Dies ist auch die Hauptforderung der bereits
im Sommer gestarteten Unterschriftenaktion des Pensionistenverbandes
unter dem Motto "Mehr Geld im Börsel". ****

Gefordert wird vom Pensionistenverband eine Senkung des
Einstiegssteuersatzes auf 20 Prozent und flachere Steuerstufen. Und:
auch Pensionisten, die keine Lohnsteuer bezahlen, sollen durch
Gutschriften auf geleistete Krankenversicherungsbeiträge profitieren.
Blecha: "Derzeit sind ungerechterweise die Pensionisten von der für
Aktive geltenden sogenannten Negativsteuer-Regelung ausgeschlossen.
Dieses Unrecht muss beseitigt werden!"

Pensionsanpassung in voller Höhe, aber Steuer frisst zu viel
davon weg

Für Blecha ist die die Steuerentlastung auch deshalb unerlässlich,
weil "2015 zwar die Pensionsanpassung in voller Höhe kommt, aber die
Steuer zu viel davon wegfrisst und dann eben zu wenig übrigbleibt."
Weitere Forderungen der Pensionistenverbands-Kampagne sind ein
Preisstopp in den Supermärkten und bei Gebühren sowie bei den
Energietarifen. Hier konnte zuletzt ein erster Erfolg gefeiert
werden, denn ab Oktober werden im Burgenland, in Niederösterreich und
in Wien die Strompreise sinken. Blecha: "Strom muss auch in den
restlichen Bundesländern günstiger werden!"

Die Forderungen von "Mehr Geld im Börsel"

Der Pensionistenverband fordert:
+Senkung des Einstiegssteuersatzes von 36,5 Prozent auf 20 Prozent
+ Weg mit der kalten Progression durch Abflachung der Steuerstufen
+ Negativsteuer: Erwerbstätige, die keine Lohnsteuer zahlen, erhalten
eine Gutschrift auf die von ihnen geleisteten
Sozialversicherungsbeiträge ("Negativsteuer"). Pensionisten, die auch
von den kleinsten Beträgen Krankenversicherungsbeiträge zahlen, sind
von dieser Regelung ausgeschlossen. Dieses Unrecht muss beseitigt
werden!
+ Aufhebung der Einschleifregelung beim erhöhten
Pensionistenabsetzbetrag (was die Wiederherstellung der alten
Rechtslage beim Alleinverdienerabsetzbetrag bedeutet)!
+ Pensionistenabsetzbetrag: keine steuerliche Diskriminierung der
Pensionisten, d. h. der Pensionistenabsetzbetrag muss dem
Arbeitnehmerabsetzbetrag gleichgestellt sein. Wichtig dabei: der
Wegfall der geltenden Einschleifregelung!
+ Anhebung und Valorisierung der pauschalierten Freibeträge
(außergewöhnliche Belastungen) wegen Behinderung bzw.
Krankheitendiätverpflegung!
+ Anerkennung der Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen durch
Wegfall des Selbstbehaltes!
+ Verhandlungen zwischen Österreich und Deutschland betreffend die
Besteuerung deutscher Renten
+ Volle Einbindung der Pensionistenvertreter in die Verhandlungen zur
Steuerreform
(Schluss)

Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen
Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes
Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PVO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel