Coole Freizeit-Möbel für die Stadt

Neue Grill-Lounge aus Beton auf der Wiener Donauinsel

Wien (OTS) - Möbel für öffentliche Zonen sind für Kommunen eine große Herausforderung. Schick und cool sollen sie sein, aber das allein genügt nicht. Diese müssen auch funktionell, benutzer- und wartungsfreundlich, UV- und wetterbeständig, resistent gegen Vandalismus und besonders langlebig sein. Mit der Grill-Lounge "Donauwelle" ist dem TU Wien-Team Benjamin Kromoser (Konstruktion) und Martin Ritt (Architektur) ein beeindruckender Entwurf gelungen, der alle Bedingungen erfüllt. "Egal ob ein Grillfest im großen Familien- oder Freundeskreis oder eine kleine, feine Feier - die neuen Barbecue-Möbel aus Beton sind perfekt in Form, Funktion und Design und vermitteln archaische Lagerfeuerstimmung", ist DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) überzeugt.

Die neuen Freizeit-Möbel für die Wiener Donauinsel gingen aus dem StudentInnenwettbewerb "Concrete Design Award 2013", gemeinsam von der Stadt Wien (MA45) und der Zement- und Betonindustrie ausgeschrieben, hervor. Im Auftrag der Stadt Wien wurden zwei Prototypen für die Donauinsel gebaut, die seit Ende Juli von den WienerInnen genutzt werden. "Cooles Design verbindet sich mit den Vorzügen von Beton und vermittelt eine beschwingte Leichtigkeit", freut sich Friembichler. Eine Barbecue-Einheit besteht aus einer Tisch-Bank-Kombination für rund zehn Personen, einem Grill sowie einem Feuerkorb. "Mit dem Design dieser Grill-Lounge ist eine intelligente Entwicklung für ein öffentliches Mobiliar gelungen", ist Senatsrat DI Gerald Loew, Abteilungsleiter Stadt Wien (MA45) überzeugt.

Archaische Urform des Lagerfeuers

Jahrtausende lang war das Lagerfeuer die Urform menschlicher Gemeinschaft und ist heute noch Mittelpunkt lockerer Zusammenkünfte und Kommunikation. Das war der Ausgangspunkt der Kreation von Kromoser und Ritt: "Egal wo jemand sitzt, es ist möglich mit allen zu reden. Alle sehen in Richtung Feuerstelle, so ist selbst die Person, die grillt, in das Geschehen eingebunden."

Von interdisziplinärer Arbeit zu Innovationsführung

"Wir haben hohes Vertrauen in die Kompetenz des Anderen", begründet Kromoser die problemlose, ineinander greifende Zusammenarbeit. Friembichler sieht eine Bestätigung für das langjährige Engagement und Investment der Zement- und Betonindustrie in interdisziplinäre Wettbewerbe: "Unser Ziel war die Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren um die Innovationsführung der österreichischen Bauwirtschaft auszubauen. Die besten Projekte entstanden immer aus diesen gemischten Teams." Stolz ist er auch auf den Bau der Brücke über den Wienfluss (Astgasse), die aus der Concrete Student Trophy 2007 hervorging. Eine Schwimminsel auf der Neuen Donau in Wien, ein Folgeprojekt der Concrete Student Trophy 2011, befindet sich aktuell in der Testphase. "Die Grill-Lounge ist bereits das dritte Projekt, das umgesetzt wird."

Neuer Standard für Freizeit-Möbel im öffentlichen Raum

Neben den Kosten für die Anschaffung und Installation von Stadtmöblierung schlagen vor allem Wartung und Instandsetzung zu Buche. Beton besteht die Härtetests der wirtschaftlichen Anforderungen und erweist sich als besonders geeignet. Dazu kommen Eigenschaften wie Leichtigkeit und Eleganz. Die Bauteile der Grill-Lounge - Bänke wie Tische - beeindrucken mit ihrer Schlankheit und Anmut. Bei der Ausführung wurde darauf geachtet, dass das Eigengewicht einer Einheit möglichst niedrig, aber hoch genug ist, um nicht mutwillig entfernt werden zu können. Schleifen und Versiegeln führt zu besonders glatten, glänzenden Oberflächen - Verschmutzungen sind einfach zu entfernen. Loew: "Unsere Erwartungen an Design und Konstruktion wurden schlicht übertroffen. Diese Grill-Lounge für die Wiener Donauinsel gibt einen neuen Standard für Freizeit-Möbel öffentlicher Zonen vor."

Hochwertig und leistbar für Kommunen

"Betonmobiliar wie dieses erfüllt die komplexen Ansprüche des öffentlichen Raums. Eine große Chance, bald in vielen Städten und auch kleineren Kommunen zuhause zu sein", ist sich der Produzent des Projektes Donauwelle, SW-Umwelttechnik Geschäftsführer Dr. Bernd Wolschner, sicher. Um die weichen Formen des Entwurfs zu realisieren wurde mit einer speziellen 3D Software eine Stahl-Schalung hergestellt. Wolschner: "Es war ein hoher Aufwand, aber wir können nun ein öffentliches Betonmöbel hochwertig und trotzdem für Kommunen leistbar produzieren." Bei Betrachtung der Oberflächen der Barbecue-Möbel ist die Materialpräsenz und besondere Qualität dokumentiert. Dazu kommt die besondere Stärke von Beton, die Langlebigkeit. Weitere Infos unter www.zement.at

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