- 29.08.2014, 13:14:55
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Coole Freizeit-Möbel für die Stadt
Neue Grill-Lounge aus Beton auf der Wiener Donauinsel
Utl.: Neue Grill-Lounge aus Beton auf der Wiener Donauinsel =
Wien (OTS) - Möbel für öffentliche Zonen sind für Kommunen eine große
Herausforderung. Schick und cool sollen sie sein, aber das allein
genügt nicht. Diese müssen auch funktionell, benutzer- und
wartungsfreundlich, UV- und wetterbeständig, resistent gegen
Vandalismus und besonders langlebig sein. Mit der Grill-Lounge
"Donauwelle" ist dem TU Wien-Team Benjamin Kromoser (Konstruktion)
und Martin Ritt (Architektur) ein beeindruckender Entwurf gelungen,
der alle Bedingungen erfüllt. "Egal ob ein Grillfest im großen
Familien- oder Freundeskreis oder eine kleine, feine Feier - die
neuen Barbecue-Möbel aus Beton sind perfekt in Form, Funktion und
Design und vermitteln archaische Lagerfeuerstimmung", ist DI Felix
Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen
Zementindustrie (VÖZ) überzeugt.
Die neuen Freizeit-Möbel für die Wiener Donauinsel gingen aus dem
StudentInnenwettbewerb "Concrete Design Award 2013", gemeinsam von
der Stadt Wien (MA45) und der Zement- und Betonindustrie
ausgeschrieben, hervor. Im Auftrag der Stadt Wien wurden zwei
Prototypen für die Donauinsel gebaut, die seit Ende Juli von den
WienerInnen genutzt werden. "Cooles Design verbindet sich mit den
Vorzügen von Beton und vermittelt eine beschwingte Leichtigkeit",
freut sich Friembichler. Eine Barbecue-Einheit besteht aus einer
Tisch-Bank-Kombination für rund zehn Personen, einem Grill sowie
einem Feuerkorb. "Mit dem Design dieser Grill-Lounge ist eine
intelligente Entwicklung für ein öffentliches Mobiliar gelungen", ist
Senatsrat DI Gerald Loew, Abteilungsleiter Stadt Wien (MA45)
überzeugt.
Archaische Urform des Lagerfeuers
Jahrtausende lang war das Lagerfeuer die Urform menschlicher
Gemeinschaft und ist heute noch Mittelpunkt lockerer Zusammenkünfte
und Kommunikation. Das war der Ausgangspunkt der Kreation von
Kromoser und Ritt: "Egal wo jemand sitzt, es ist möglich mit allen zu
reden. Alle sehen in Richtung Feuerstelle, so ist selbst die Person,
die grillt, in das Geschehen eingebunden."
Von interdisziplinärer Arbeit zu Innovationsführung
"Wir haben hohes Vertrauen in die Kompetenz des Anderen", begründet
Kromoser die problemlose, ineinander greifende Zusammenarbeit.
Friembichler sieht eine Bestätigung für das langjährige Engagement
und Investment der Zement- und Betonindustrie in interdisziplinäre
Wettbewerbe: "Unser Ziel war die Förderung interdisziplinärer
Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren um die
Innovationsführung der österreichischen Bauwirtschaft auszubauen. Die
besten Projekte entstanden immer aus diesen gemischten Teams." Stolz
ist er auch auf den Bau der Brücke über den Wienfluss (Astgasse), die
aus der Concrete Student Trophy 2007 hervorging. Eine Schwimminsel
auf der Neuen Donau in Wien, ein Folgeprojekt der Concrete Student
Trophy 2011, befindet sich aktuell in der Testphase. "Die
Grill-Lounge ist bereits das dritte Projekt, das umgesetzt wird."
Neuer Standard für Freizeit-Möbel im öffentlichen Raum
Neben den Kosten für die Anschaffung und Installation von
Stadtmöblierung schlagen vor allem Wartung und Instandsetzung zu
Buche. Beton besteht die Härtetests der wirtschaftlichen
Anforderungen und erweist sich als besonders geeignet. Dazu kommen
Eigenschaften wie Leichtigkeit und Eleganz. Die Bauteile der
Grill-Lounge - Bänke wie Tische - beeindrucken mit ihrer Schlankheit
und Anmut. Bei der Ausführung wurde darauf geachtet, dass das
Eigengewicht einer Einheit möglichst niedrig, aber hoch genug ist, um
nicht mutwillig entfernt werden zu können. Schleifen und Versiegeln
führt zu besonders glatten, glänzenden Oberflächen - Verschmutzungen
sind einfach zu entfernen. Loew: "Unsere Erwartungen an Design und
Konstruktion wurden schlicht übertroffen. Diese Grill-Lounge für die
Wiener Donauinsel gibt einen neuen Standard für Freizeit-Möbel
öffentlicher Zonen vor."
Hochwertig und leistbar für Kommunen
"Betonmobiliar wie dieses erfüllt die komplexen Ansprüche des
öffentlichen Raums. Eine große Chance, bald in vielen Städten und
auch kleineren Kommunen zuhause zu sein", ist sich der Produzent des
Projektes Donauwelle, SW-Umwelttechnik Geschäftsführer Dr. Bernd
Wolschner, sicher. Um die weichen Formen des Entwurfs zu realisieren
wurde mit einer speziellen 3D Software eine Stahl-Schalung
hergestellt. Wolschner: "Es war ein hoher Aufwand, aber wir können
nun ein öffentliches Betonmöbel hochwertig und trotzdem für Kommunen
leistbar produzieren." Bei Betrachtung der Oberflächen der
Barbecue-Möbel ist die Materialpräsenz und besondere Qualität
dokumentiert. Dazu kommt die besondere Stärke von Beton, die
Langlebigkeit. Weitere Infos unter www.zement.at
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