- 17.08.2014, 22:00:32
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Neues Volksblatt: "Rote Rochaden" von Markus EBERT
Ausgabe vom 18. August 2014
Utl.: Ausgabe vom 18. August 2014 =
Linz (OTS) - Dass sich an den kolportierten Personalrochaden bei der
SPÖ bis zur offiziellen Beschlussfassung am 25. August noch viel
ändert, ist nicht anzunehmen. Immerhin, so wird auch kolportiert,
habe SPÖ-Chef Faymann das Personalpaket höchstselbst medial lanciert,
um die Granden vor vollendete Tatsachen zu stellen. Und der
oberösterreichische SPÖ-Chef Entholzer fände den für seinen Landsmann
Stöger angedachten Wechsel vom Gesundheits- ins
Infrakstrukturressort, sollte er so beschlossen werden, "absolut in
Ordnung".
Dahingestellt sei, ob Faymann mit Oberhausers Hereinnahme die roten
Gewerkschafter im Hinblick auf den November-Parteitag gnädig stimmen
will - oder er sich damit nur noch mehr den Gewerkschaftswünschen zu
beugen hat. Als ziemlich gesichert hingegen gilt, dass nunmehr
Neo-Präsidentin Bures auch im Zug in Richtung Bundespräsidentschaft
sitzt. Denn dass sich eine andere SPÖ-Frau für die Fischer-Nachfolge
stärker profilieren könnte als Bures, ist unwahrscheinlich. Eines
freilich hat die SPÖ verabsäumt - nämlich einen Neubeginn für das
Bildungsministerium. Nach Claudia Schmied hat dort auch Gabriele
Heinisch-Hosek so ziemlich jeden Kredit verspielt, dass sie dennoch
ausharren muss, bedeutet nur, dass die SPÖ niemanden hat, der diese
Baustelle übernehmen könnte. Wie wäre es mit einem der
selbsternannten Bildungsexperten - Androsch, Salcher oder Schilcher?
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