FPÖ-Neubauer: Vorschläge von Präsident Blecha für Pensionisten sind nicht ausreichend! FPÖ fordert 980.--Euro pro Haushalt ein!

FPÖ hat bereits im Juli Antrag zur Bekämpfung der Teuerung eingebracht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer begrüßte heute grundsätzlich die von Präsident Blecha vorgestellten Vorschläge für die Pensionisten, stellt aber ergänzend dazu fest, dass diese nicht weitreichend genug seien.

"Während nämlich Blecha die Pensionsanpassung von 1,7 Prozent für die Pensionisten begrüßt, sehe ich eine gerechte Anpassung nur in der Festlegung der Anpassung nach dem Pensionisten-Preis-Index(PPI), der in der Regel etwa 1 Prozent über dem üblichen Inflationsindex liegt", stellte Neubauer entschieden fest.Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Pensionisten Einbußen durch die Bundesregierung hinnehmen müssen, weshalb eine künftige Anpassung der Pensionen nach dem PPI nur mehr als gerecht wäre.

"Beim Bundesparteitag der SPÖ in Linz hatte Bundeskanzler Faymann den SPÖ-Delegierten die Zusage gegeben, die Pensionen nach dem PPI anzupassen. Blecha stünde es gut an, dieses Versprechen beim Bundeskanzler nun endlich einzufordern und sich nicht permanent von diesem "abspeisen" zu lassen", so Neubauer. Die zweite Forderung Blechas nach Senkung des Einstiegsteuersatzes von 36,5 Prozent auf 20 Prozent wird von uns natürlich unterstützt, obwohl auch diese Forderung zu eng greift, weil ja Einkommen bis 11,000.- Euro ohnehin steuerfrei sind. Ein Beispiel eines Pensionisten mit einer Pension in der Höhe von 1,500. - Euro zeigt nämlich, dass die Einkommenssteuer 78,-Euro, die Sozialabgaben hingegen etwa 280,- Euro betragen, weshalb die FPÖ vor allem hier ansetzen will!

"Zur Ansage Blechas, den "rigoroseren Kampf gegen die immer höheren Preise in den Supermärkten beiProdukten des täglichen Bedarfes" anzugehen, darf ich auf den Antrag der FPÖ vom 8.7.2014 verweisen, in dem wir die Einleitung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Teuerung in Österreich einfordern", stellte Neubauer fest.Immerhin habe der heutige Vizekanzler Spindelegger genau vor einem Jahr den Wählern in Österreich "jedem Haushalt 980 Euro pro Jahr" mehr Geld versprochen. Die FPÖ fordert dieses Geld von der Bundesregierung nun ein."Ich gehe davon aus, dass Karl Blecha und die SPÖ den FPÖ-Antrag im Sozial-Ausschuss unterstützen wird, enthält er doch genau jene Punkte, die den Menschen in Österreich endlich wirklich "Mehr Geld im Börsel", bringen soll", so Neubauer abschließend.

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