• 13.08.2014, 11:47:07
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FMA-Studie "Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2013"

Markt stagniert, Performance schwach

Utl.: Markt stagniert, Performance schwach =

Wien (OTS) - Der Markt der Prämienbegünstigten
Zukunftsvorsorgeprodukte (PZV) stagnierte im Jahr 2013. Die Zahl der
Verträge sank sogar verglichen mit 2012 geringfügig um -0,13% auf
1.635.910, da mehr Verträge abreiften als neue abgeschlossen wurden.
Das Volumen der im Jahr 2013 eingenommenen abgegrenzten Prämien
verringerte sich um -4,02% und betrug Ende 2013 Euro 1.031,72 Mio.
Auch beim verwalteten Vermögen ging das Wachstum merklich zurück:
Betrug es 2012 noch 24,6% so lag es im Vorjahr bei 8,9%, beträgt aber
mit immerhin Euro 7,8 Mrd. rund 45% des gesamten von Pensionskassen
verwalteten Vermögens. Die Gesamtperformance der Prämienbegünstigten
Zukunftsvorsorge betrug - vor Kosten und mit dem Veranlagungsvolumen
gewichtet - 1,13% und lag somit deutlich unter den im Jahr 2012
erzielten 5,6%. Dies geht aus der heute von der österreichischen
Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA veröffentlichten jährlichen Studie
"Der Markt für die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" hervor.

94,2% (1.540.938 Stück) aller zum Jahresultimo aufrechten Verträge
waren Versicherungsprodukte, das entspricht einer leichten Steigerung
des Marktanteils um +0,1% im Vergleich zum Vorjahr. Auf Produkte von
Kapitalanlagegesellschaften (KAG) entfiel ein Marktanteil von 5,8%.
Der Rückgang bei Produkten von Kapitalanlagegesellschaften (-2,44%)
wurde durch den leichten Anstieg bei Versicherungsverträgen (+0,02%)
beinahe ausgeglichen.

Die schwache Performance der PZV ist großteils dem anhaltend
niedrigen Zinsumfeld sowie der gesetzlich geforderten
Kapitalgarantie geschuldet. So wurden im Berichtsjahr 119.533
Verträge, das entspricht 7,3% aller aufrechten Verträge, als
"ausgestoppt" gemeldet. Das heißt, die ertragswirksame Aktienquote
liegt unter 1% - die Produkte sind zwar gegen weitere
Abwärtsbewegungen am Aktienmarkt abgesichert, nehmen aber auch nicht
mehr an Aufwärtsbewegungen teil. Während dies bei
Versicherungsprodukten aber lediglich auf 2,1% der Verträge zutraf,
waren es bei KAG-Produkten 93,6%. Dementsprechend schafften die
Versicherungsunternehmen eine Performance von plus 1,27%, die KAGs
hingegen mussten ein Minus von 0,12% hinnehmen.

Die höchste mögliche prämienbegünstigte Einzahlung betrug im Jahr
2013 Euro 2.445,50 (2012: Euro 2.329,88). Die staatliche Prämie
belief sich demnach mit 4,25% auf maximal Euro 103,90 (2012: Euro
99,02). Für 2014 beträgt die höchstmögliche staatliche Prämie Euro
106,04.

Hinsichtlich der Laufzeiten bestehender PZV-Verträge zeigt sich, dass
die PZV immer stärker tatsächlich als Vorsorge- und weniger als
Veranlagungsprodukt gesehen wird. Nicht einmal 10% aller Verträge
wiesen 2013 eine Laufzeit von 10-14 Jahren auf, um sieben Prozent
weniger als noch im Jahr davor. In den anderen Laufzeitbändern
erhöhte sich die Zahl im Schnitt um 1,5%. Mehr als die Hälfte aller
Verträge (56,21%) haben Laufzeiten von zumindest 30 Jahren.

Die vollständige Studie finden Sie auf der FMA-Website unter
http://www.ots.at/redirect/zukunft1

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