• 12.08.2014, 10:15:48
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Jugendliche im Einsatz gegen Abtreibung - zu Fuß von Salzburg nach Linz

Linz (OTS) - Vergangenen Samstag startete die österreichweit tätige
"Jugend für das Leben" ihren "Pro Life Marsch" in Salzburg. Eine
Woche lang sind insgesamt mehr als 40 Jugendliche aus Österreich und
dem deutschsprachigen Raum zu Fuß unterwegs, um für das Lebensrecht
der ungeborenen Kinder einzutreten und Unterstützungsmöglichkeiten
für (schwangere) Frauen aufzuzeigen.

Weihbischof Dr. Andreas Laun feierte am Freitagabend eine Hl.
Messe mit den Jugendlichen und ermutigte diese, sich kompromisslos
für die Wahrheit einzusetzen, selbst wenn dies mit persönlichen
Nachteilen verbunden wäre.

Unterwegs für eine frauen- und kinderfreundliche Politik

Den Zustand, dass in Österreich jährlich zehntausende ungeborene
Kinder abgetrieben werden, weil ihre Mütter von Politik und
Gesellschaft im Stich gelassen werden, wollen die ehrenamtlich
tätigen Jugendlichen nicht weiter hinnehmen.

Carina Broucek, Pressesprecherin der Jugendorganisation, betont,
dass bei dem Marsch Gespräch und Information im Vordergrund stehen:
"Wir wollen mit der österreichischen Bevölkerung ins Gespräch kommen,
sie zum Nachdenken und politischen Engagement anregen." Denn wenn die
Politik nicht Druck von unten bekäme, so Broucek, würde von
politischer Seite wenig für den Ausbau von
Unterstützungsmöglichkeiten für schwangere Frauen und Familien getan:

"Seit 1975 warten schwangere Frauen vergeblich auf das damals
versprochene breitgefächerte staatliche Hilfsangebot. Doch viele der
heute existierenden Hilfsstellen für schwangere Frauen werden von
ehrenamtlichen Vereinen getragen, die sich durch Spenden finanzieren"
so Broucek. "Gleichzeitig beobachten wir mit Sorge, wie sich gewisse
Parteien mit ideologischen Scheuklappen stattdessen für einen Ausbau
von Abtreibungsstellen einsetzen - wie jüngst gesehen bei
Gesundheitsminister Stöger von der SPÖ", kritisiert Broucek. Ein
Umdenken in Politik und Gesellschaft sei dringend nötig.

Eine neue Generation von Abtreibungsgegnern

Neben Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung, gibt es
insbesondere für die Teilnehmer des Marsches Möglichkeiten, um sich
intensiv mit der Thematik auseinanderzusetzen: "Der Einsatz für die
ungeborenen Kinder und ihre Familien erfordert in der heutigen Zeit
nicht nur Mut und persönliches Engagement, sondern auch ein solides
Grundwissen zur Gesetzeslage, medizinischen Aspekten der Abtreibung,
der menschlichen Entwicklung und vielem mehr", so Broucek. "Wir
freuen uns, dass heuer besonders viele neue Jugendliche dabei sind,
und veranstalten intern spannende Workshops, Vorträge, und
Podiumsdiskussionen."

Bisher haben die Jugendlichen 85 km zu Fuß hinter sich gebracht
und gestern mit dem Ort Gmunden Halbzeit für den Marsch erreicht.
Weitere Zwischenstationen sind die Ortschaften Lambach und Wels bevor
der Marsch am Samstag, den 16. August, mit einem Infostand in Linz
endet.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich dem Marsch noch
spontan anzuschließen!

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | JFL

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