Für "Mehr Geld im Börsel" - Pensionistenverband Österreichs startet Unterschriften-Aktion für rasche Steuerentlastung

PVÖ-Blecha/Todt: Teuerungsabgeltung ab 2015 erreicht - Jetzt runter mit den Steuern, Pensionssystem sichern!

Wien (OTS/PVOE) - "Ab 2015 wird den Pensionistinnen und Pensionisten die Teuerung abgegolten! Dafür haben wir mit aller Kraft gekämpft und erreicht, dass die Pensionisten diese Sicherheit über die Anpassung der Pensionen in Höhe des Verbraucherpreisindexes von 1,7 Prozent erstmals bereits im Juli - also lange vor der gesetzlichen Vorgabe haben! Jetzt braucht es eine rasche Steuerentlastung, damit das was wir erreicht haben, nicht gleich wieder vom hohen Einstiegssteuersatz und den Krankenversicherungsbeiträgen aufgefressen wird!", betont Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). Um Druck für eine rasche Steuerreform, von der auch Pensionisten profitieren, zu machen, startet der PVÖ, die größte Seniorenorganisation Österreichs, heute die Unterschriften-Aktion für "Mehr Geld im Börsel"! ****

Im Rahmen eines Presse-Gesprächs gaben PVÖ-Präsident Blecha und PVÖ-Generalsekretär BR Reinhard Todt den offiziellen Startschuss für die österreichweite Kampagne und untermauerten die zentralen Forderungen des PVÖ nach einer raschen Steuerentlastung durch u.a.:
+ Senkung des Einstiegssteuersatzes von 36,5 Prozent auf 20 Prozent + Beseitigung der kalten Progression durch Abflachung der Steuerstufen
+ Negativsteuer - auch für Pensionisten

Denn, wie es Präsident Blecha auf den Punkt brachte: "Wenn ein Pensionist durch die Pensionsanpassung von 1,7 Prozent 20 Euro erhält, so fressen ihm der hohe Einstiegssteuersatz und die Krankenversicherungsbeiträge gleich wieder fast die Hälfte weg! Für uns steht aber fest: Die Pensionsanpassung muss den Pensionistinnen und Pensionisten zu Gute kommen, nicht dem Finanzmister!"

Todt: Jetzt unterschreiben - Schon 6.000 Unterschriften vor dem offiziellen Start

"Ab heute kann in allen Orts-, Bezirks- und Landesstellen des Pensionistenverbandes und online unter www.pvoe.at unterschrieben werden! Und - obwohl wir "Mehr Geld im Börsel" erst angekündigt haben, haben bereits 6.000 Personen unsere Forderung für eine rasche Steuerentlastung unterstützt", betonte PVÖ-Generalsekretär Todt! "Im Herbst werden wir die gesammelten Unterschriften an die Bundesregierung übergeben, um den Druck für eine Steuerreform zu erhöhen! Denn den Pensionistinnen und Pensionisten muss 'Mehr Geld im Börsel' bleiben!"

Blecha: Österreichs Pensionssystem nachhaltig absichern - Durch Beschäftigung, Kampf gegen Altersarbeitslosigkeit, Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters

"Unser gesetzliches, solidarisches, umlagefinanziertes Pensionssystem ist sicher und krisenfest! Der Bundeszuschuss zu den Pensionen ist Jahr für Jahr geringer als budgetiert, das faktische Pensionsantrittsalter ist seit Mai um 8,5 Monate gestiegen und die Beschäftigung Älterer leicht angestiegen", betont Blecha. Diese Zahlen strafen damit alle Lügen, die ständig das "Schauermärchen von der Unfinanzierbarkeit der Pensionen" verbreiten. "Wir sind auf einem guten Weg, müssen die Anstrengungen aber noch verstärken!", stellte Blecha klar!

ÖVP-Wirtschaftsbund muss unverantwortliche Blockade des Sozialversicherungs-Änderungsgsetzes endlich beenden

Um die Beschäftigungsquote Älterer zu steigern und das Ziel, das faktische Pensionsantrittsalter bis 2018 auf 60,1 Jahre zu erhöhen, zu erreichen, hätte mit Juni das Sozialversicherungs-Änderungsgesetz in Kraft treten sollen! "Dieses ist im Regierungsprogramm paktiert und wird vom ÖVP-Wirtschafsbund blockiert!", kritisiert Blecha und fordert die ÖVP-Wirtschaft mit aller Vehemenz auf: "Diese unverantwortliche Blockade endlich zu beenden! Wir brauchen die im SVÄG enthaltenen Maßnahmen wie das Bonus-Malus-System, die Aufschub-Pension, die Teilpension! Denn Beschäftigung, der Kampf gegen die steigende Altersarbeitslosigkeit und Maßnahmen zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters sind der Schlüssel für die nachhaltige Finanzierung unseres gesetzlichen Pensionssystems!" (Schluss)

Service:
Die Unterlage zur Presse-Konferenz in digitaler Form sowie Bilder vom heutigen Presse-Gespräch in druckfähiger Qualität stehen unter www.pvoe.at zum freien Download zur Verfügung!

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Susanne Vockenhuber, Bakk.
Öffentlichkeitsarbeit - Pensionistenverband Österreichs
Festnetz: 01/313 72 DW 31
E-Mail: susanne.vockenhuber@pvoe.at

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