Windbüchler: Iran-Reise Fischers wäre derzeit falsches Signal

Grüne fordert Bundespräsident auf, Pläne zu überdenken

Wien (OTS) - Schon länger wird darüber gemutmaßt, dass Bundespräsident Heinz Fischer rasch nach Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran mit einer Wirtschaftsdelegation dem iranischen Regime einen Besuch abstatten will. "Das ist das vollkommen falsche Signal", reagiert die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler, enttäuscht über die undiplomatische Haltung Fischers in seiner Außenpolitik. "Es wirkt immer so, als wären Wirtschaftsbeziehungen das wichtigste politische Moment, während Friede und Diplomatie in den Hintergrund rücken. Das sollte Fischer überdenken", fordert sie den Bundespräsidenten auf, zum jetzigen Zeitpunkt nicht in den Iran zu reisen.

Windbüchler: "Heinz Fischer war nicht bei Nelson Mandelas Beerdigung, aber Wladimir Putin hat er trotz Ukraine-Krise hofiert. Wenn er nicht jede Glaubwürdigkeit als Repräsentant Österreichs verlieren will, muss er einen Iran-Besuch verschieben."

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