• 04.07.2014, 11:09:38
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"Gamsgrubenweg" ab heute wieder geöffnet: 3-Mio-Investition für Bau- und Steinschlag-Schutz abgeschlossen!

v.l.n.r.: Ferdinand Jobst (Betriebsleiter
GROHAG), Thomas Noel (Technischer Direktor GROHAG), Bgm. Josef
Schachner (Gemeinde Heiligenblut am Großglockner), Johannes Hörl (GD
Großglockner Hochalpenstraßen AG), Heide Pichler-Herritsch (Obfrau
Tourismusverband Heiligenblut), Peter Suntinger (Obmann Bergführer
Heiligenblut) und Wolfgang Hackl (Pächter Oberwalderhütte) bei der
Banddurchschneidung und Wiedereröffnung des Gamsgrubenweges direkt
am Eingang zum Gamsgrubenweg.

Heiligenblut am Großglockner (TP/OTS) - Die Arbeiten zur
Steinschlag-Schutzverbauung der sechs Gamsgrubentunnel am
Gamsgrubenweg auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe sind jetzt
abgeschlos-sen: Gut einen Monat früher als geplant ist der hochalpine
Steig und beliebte Themenweg nun wieder begehbar. Die Gesamtkosten
von knapp 3 Millionen Euro wurden verteilt über einen Zeitraum von 12
Jahren vom Land Kärnten, dem Österreichischen Alpenverein (OEAV) und
der Großglockner Hochalpen-straßen AG (GROHAG) getragen. Der
Gamsgrubenweg wurde 2011 vom "E.C.O. Institut für Ökologie" als
Themenweg des Jahres ausgezeichnet.

Der Gamsgrubenweg auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gehört zu den
absoluten Höhepunkten einer Ausflugsfahrt über die Großglockner
Hochalpenstraße. Schon seit dem Jahr 2003 führt der erste Ab-schnitt
des Weges aufgrund der hohen Steinschlaggefahr durch sechs Tunnels:
Nun kam eine weitere Schutzverbauung hinzu.

Zitate

"Der Gamsgrubenweg eröffnet zwischen den Tunnels grandiose
Ausblicke auf die Pasterze, den Großglockner und die Gipfelwelt der
Hohen Tauern. Die extremen Wit-terungsverhältnisse haben die Gefahr
des Steinschlages in den letzten Jahren jedoch erhöht - eine
dauerhafte Sperre stand im Raum!", erläutert Dr. Johannes Hörl,
Vorstand der GROHAG. "Nun haben wir um knapp 900.000 Euro auch die
Tunnelaus-gänge überbauen lassen - damit sind die sensationellen
Ausblicke für die nächsten Jahre im wahrsten Wortsinn wieder
"gesichert"!"

Auch der Obmann der Heiligenbluter Bergführer, Peter Suntinger,
überzeugte sich vor Ort von den Arbeiten vor Ort: "Der Gamsgrubenweg
ist einzigartig in Österreich und darüber hinaus: Man kann hier auf
einer Höhe von gut 2.600 Metern auf ge-mächliche Art und Weise die
grandiose Hochgebirgswelt erkunden. Wir freuen uns sehr, dass der Weg
für Besucherinnen und Besucher wieder zugänglich ist."

Die sechs Tunnels wurden von der Kärntner Designerin Michaela Fink
mit Themen-Kunstwerken inszeniert, die von der Glockner- und
Pasterzensage erzählen. Eine Wanderung auf dem Gamsgrubenweg kann
aber auch mit Nationalpark-Rangern unternommen werden. "Diese
Führungen sind eine wichtige Bereicherung für das Besucherangebot auf
der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe", betont Mag. Heide Pichler-

Herritsch, die Obfrau des Tourismusverbandes Heiligenblut und
ergänzt: "Obwohl der Gamsgrubenweg auch ideal für Familien ist,
sollte man aber nicht vergessen, dass es sich um einen hochalpinen
Steig handelt."

Bgm. Josef Schachner, Heiligenblut, stellt fest: "Die Gamsgrube
ist ein Sonder-schutzgebiet mit alpinen Besonderheiten wie etwa den
Sandpyramiden, der Polster-vegetation und einzigartigen Pflanzen. Der
Gamsgrubenweg ist das Tor zu einer an-deren, ökologisch sehr
sensiblen Welt, in der man sich achtsam und vorsichtig be-wegen
sollte."

Einzigartiger Wanderweg in Österreich

Landschaftlich ist der Gamsgrubenweg, der zuerst durch die sechs
Tunnel mit den Ausblickspunkten führt, insbesondere bei Schönwetter
einer der imposantesten überhaupt. Man quert entlang der
gegenüberliegenden Nordseite des Glockners vorbei an
Pallavicinirinne, Berglerrinne und Mayerlrampe und kommt am Endpunkt
des Weges, dem Wasserfallwinkl zum "schönsten Jausenplatz
Österreichs".

Gamsgrubenweg führt auch zur Oberwalderhütte

Manche schaffen es bis zum Hochalpinzentrum Oberwalderhütte, das
über den bestens markierten Alpinen Steig Gamsgrubenweg inklusive
kurzem Gletscherübergang in rund 2,5 h auch für Gäste mit weniger
alpiner Erfahrung zu erreichen ist. Der Wirt der Oberwalderhütte,
Wolfgang Hackl, freut sich bis zu 120 Besucher zu bewirten und zu
beherbergen. Auch Sepp Forcher arbeitete schon vor über 60 Jahren als
Lastenträger auf der Oberwalderhütte und hat dort nicht nur die
Großglockner Hochalpenstraße ("meine Traumstraße") sondern auch seine
Ehefrau "Heli" kennen und lieben gelernt.

Weiteres Bildmaterial finden Sie in unserer Mediathek -
Wiedereröffnung Gamsgrubenweg http://mediathek.grossglocknernews.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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