- 27.06.2014, 17:34:02
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ÖH-Vorsitzteam neu gewählt
Studierendenvertretung soll bekannter werden
Utl.: Studierendenvertretung soll bekannter werden =
Wien (OTS) - Die Bundesvertretung der Österreichischen
Hochschüler_innenschaft (ÖH) hat heute am frühen Abend das
Vorsitzteam neu gewählt. Viktoria Spielmann wurde mit den Stimmen von
60 der 73 anwesenden Mandatar_innen (82 Prozent) zur Vorsitzenden
gewählt. Auch die anderen Personen im Vorsitzteam wechseln
entsprechend der Koalitionsvereinbarung die Posten. 54 von 77 (80
Prozent) wählten Bernhard Lahner zum ersten stellvertretenden
Vorsitzenden, Florian Kraushofer wurde mit 65 von 76 Stimmen (85
Prozent) zum zweiten Stellvertreter gewählt. Julia Freidl
komplettiert das Vorsitzteam zukünftig als neue Generalsekretärin.
"Das erste Jahr war äußerst produktiv und die gleichberechtigte
Zusammenarbeit im Team hat ausgezeichnet funktioniert", so das
Vorsitzteam nach der Wahl.
In den nächsten Monaten warten weitere Projekte. "Wir werden mit
einer breit angelegten Kampagne die Bekanntheit der ÖH steigern und
sie greifbarer und transparenter machen", erläutern die
Studierendenvertreter_innen: "Dadurch soll die ÖH noch mehr Gewicht
bekommen und die Studierenden wissen, wer sie vertritt." Aber nicht
nur die Steigerung des Bekanntsheitsgrades der ÖH steht auf dem
Programm. Ein weiterer Punkt auf der Agenda der ÖH ist eine
Evaluierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP). "Wir
wollen wissen, wie sich die StEOP auf die Studiensituation der
Studierenden auswirkt und welche Auswirkungen diese Hürde an den
Hochschulen tatsächlich hat", so das Vorsitzteam. Dazu soll es neben
der durch das Ministerium durchgeführten Evaluierung auch eine
detaillierte Analyse einzelner Bereiche durch die ÖH geben. Das
Vorsitzteam: "Was wir uns da genau ansehen werden, vereinbaren wir in
den nächsten Wochen."
Bereits in den letzten Tagen forcierte die ÖH die Arbeitssituation
von Studierenden aus Drittstaaten. "Dass Studierende aus Drittstaaten
so restriktiven Arbeitsbestimmungen unterliegen ist unfair", beklagt
das Vorsitzteam unisono: "Wir wollen hier konkrete Reformen sehen.
Wir wollen, dass Studierende - wenn sie schon arbeiten müssen - das
auch alle dürfen." Die Studierendenvertretung wird in dieser Thematik
in den nächsten Wochen auf Sozial- und Wissenschaftsministerium
zugehen. "Unser Ziel ist eine Gleichstellung in allen Bereichen,
beispielsweise auch bei den Studiengebühren. Studierende sind immer
Studierende, egal aus welchem Land sie kommen", sagt das Vorsitzteam,
"und wir vertreten alle gleichermaßen."
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