ÖH-Vorsitzteam neu gewählt

Studierendenvertretung soll bekannter werden

Wien (OTS) - Die Bundesvertretung der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) hat heute am frühen Abend das Vorsitzteam neu gewählt. Viktoria Spielmann wurde mit den Stimmen von 60 der 73 anwesenden Mandatar_innen (82 Prozent) zur Vorsitzenden gewählt. Auch die anderen Personen im Vorsitzteam wechseln entsprechend der Koalitionsvereinbarung die Posten. 54 von 77 (80 Prozent) wählten Bernhard Lahner zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Florian Kraushofer wurde mit 65 von 76 Stimmen (85 Prozent) zum zweiten Stellvertreter gewählt. Julia Freidl komplettiert das Vorsitzteam zukünftig als neue Generalsekretärin. "Das erste Jahr war äußerst produktiv und die gleichberechtigte Zusammenarbeit im Team hat ausgezeichnet funktioniert", so das Vorsitzteam nach der Wahl.

In den nächsten Monaten warten weitere Projekte. "Wir werden mit einer breit angelegten Kampagne die Bekanntheit der ÖH steigern und sie greifbarer und transparenter machen", erläutern die Studierendenvertreter_innen: "Dadurch soll die ÖH noch mehr Gewicht bekommen und die Studierenden wissen, wer sie vertritt." Aber nicht nur die Steigerung des Bekanntsheitsgrades der ÖH steht auf dem Programm. Ein weiterer Punkt auf der Agenda der ÖH ist eine Evaluierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP). "Wir wollen wissen, wie sich die StEOP auf die Studiensituation der Studierenden auswirkt und welche Auswirkungen diese Hürde an den Hochschulen tatsächlich hat", so das Vorsitzteam. Dazu soll es neben der durch das Ministerium durchgeführten Evaluierung auch eine detaillierte Analyse einzelner Bereiche durch die ÖH geben. Das Vorsitzteam: "Was wir uns da genau ansehen werden, vereinbaren wir in den nächsten Wochen."

Bereits in den letzten Tagen forcierte die ÖH die Arbeitssituation von Studierenden aus Drittstaaten. "Dass Studierende aus Drittstaaten so restriktiven Arbeitsbestimmungen unterliegen ist unfair", beklagt das Vorsitzteam unisono: "Wir wollen hier konkrete Reformen sehen. Wir wollen, dass Studierende - wenn sie schon arbeiten müssen - das auch alle dürfen." Die Studierendenvertretung wird in dieser Thematik in den nächsten Wochen auf Sozial- und Wissenschaftsministerium zugehen. "Unser Ziel ist eine Gleichstellung in allen Bereichen, beispielsweise auch bei den Studiengebühren. Studierende sind immer Studierende, egal aus welchem Land sie kommen", sagt das Vorsitzteam, "und wir vertreten alle gleichermaßen."

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