Leitl: Gedenken an Sarajewo-Attentat vor 100 Jahren heißt, die richtigen Lehren daraus zu ziehen

Gemeinsames Europa als richtige Antwort auf die Kriegswirren des 20. Jahrhunderts muss weiter gestärkt werden

Wien (OTS/PWK455) - "Mit dem Attentat von Sarajewo am 28. Juni 1914 wurde ein ganzes Jahrhundert negativ bestimmt: Viele Millionen Leben haben im dadurch ausgelösten I. Weltkrieg ihr Leben lassen müssen, der Grundstein des II. Weltkrieges wurde gelegt", sagt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des heutigen 100. Jahrestages des Attentats auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin am 28. Juni 1914.

100 Jahre danach gehe es darum, nicht nur dieser schrecklichen Ereignisse und deren Folgen zu gedenken, sondern auch die richtigen Lehren daraus zu ziehen: "Die damalige Entscheidung der Politik zum Krieg zeigen, dass internationale Kooperation besser ist als wirtschaftliche Isolation. Dass es besser ist, Grenzen zu überwinden und einen Dialog zu führen als nationales Säbelgerassel zu betreiben. Und die Ereignisse von damals machen bewusst, dass das vereinte Europa die längste Friedenszeit auf unserem Kontinent mit sich gebracht hat", so Leitl. Umso wichtiger sei es, den europäischen Weg der Einigung weiterzuschreiten und das gemeinsame Europa zu stärken. "Diskussionen und Zwist gibt es auch in der heutigen Europäischen Union. Solche Auseinandersetzungen werden aber am Verhandlungstisch ausgetragen, nicht am Schlachtfeld. Diesen Fortschritt müssen wir uns immer wieder in Erinnerung gerufen - ganz besonders an einem Tag wie heute." (SR)

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