• 17.06.2014, 18:18:14
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Kinderbetreuungs-Gipfel: Kärntner Landeshauptmann "weitestgehend zufrieden"

LH Kaiser und LHStv.in Prettner: Von Ländern geforderte zusätzliche Verhandlungsrunde bringt Verbesserungen für Familien

Utl.: LH Kaiser und LHStv.in Prettner: Von Ländern geforderte
zusätzliche Verhandlungsrunde bringt Verbesserungen für
Familien =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Positiv bewerten heute, Dienstag, Kärntens
Landeshauptmann Kindergartenreferent Peter Kaiser und
Familienreferentin LHStv.in Beate Prettner die Einigung über die
15a-Vereinbarung im Bereich der Kinderbetreuung beim heutigen Gipfel
im Familienministerium in Wien.

"Das Ergebnis ist ein Kompromiss im Interesse der Kinder und
Familien, bei dem alle Beteiligten einen Schritt aufeinander
zugegangen sind, und der im Vergleich zum ersten Ministerratsentwurf
deutliche Verbesserungen bringt", so Kaiser und Prettner unisono.
Letztlich habe sich gezeigt, dass die auch von ihnen geforderte
zusätzliche Runde mit den Ländern vollkommen richtig war. In dem
Zusammenhang sprechen Kaiser und Prettner auch Dank an Bundesminister
Gabriele Heinisch-Hosek aus, deren Beharrlichkeit ebenso zu den heute
beschlossenen Verbesserungen maßgeblich beigetragen hat.

Die heutige Einigung sieht u.a. vor, dass die vorgegebene
Mindestöffnungszeit für Kindergärten zwar bei 45 Wochen bleibt,
jedoch werden Kindergärten mit längeren Öffnungszeiten mit höheren
Förderungen bedacht. Vereinbart wurde weiters, dass von den für 2014
vorgesehenen Mittel 50 Prozent bis 2016 übertragen werden können.
Auch die Obergrenze für förderbare Investitionen im Bereich der
Kinderbetreuung soll angehoben werden - von 100.000 auf 120.000 Euro.
Außerdem können laut heutigem Ergebnis 35 Prozent der zur Verfügung
stehenden Mittel für Betreuungsmaßnahmen der drei- bis sechsjährigen
Kinder verwendet werden - im ersten Entwurf waren es nur 25 Prozent.
Schließlich wurde auch vereinbart, dass Investitionen privater Träger
(z.B.: Kelag) zu 50 Prozent als Ko-Finanzierung angerechnet werden
können.

"Vorbehaltlich des nun von Familienministerin Sophie Karmasin zu
korrigierenden und neu auszufertigenden Ministerratsentwurfes kann
Kärnten den Vereinbarungen nun zustimmen, weil von uns im Interesse
der Kinder und Familien maßgeblich geforderte Änderungen enthalten
sind", so Kaiser und Prettner.
(Schluss)

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