- 16.06.2014, 11:10:23
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11. Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2014 ausgeschrieben
Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) prämieren sozial engagierten Journalismus in den Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online
Utl.: Caritas der Erzdiözese Wien und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
(RLB NÖ-Wien) prämieren sozial engagierten Journalismus in den
Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online =
Wien (OTS) - Mit dem Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis werden
heuer zum elften Mal Medienschaffende für herausragende
journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Themen wie
Armut, Pflege, Flucht, Integration, Krankheit oder Diskriminierung
auseinandersetzen und Toleranz sowie Verständnis im Umgang mit
Menschen an den Rändern der Gesellschaft fördern. Der Preis wird in
den vier Kategorien Print, TV, Radio und Online vergeben. Der
Medienpreis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und damit der
höchstdotierte JournalistInnenpreis in Österreich.
"Die Darstellung und Aufarbeitung sozialpolitischer Themen bedeutet
eine große Verantwortung, der sich Journalistinnen und Journalisten
täglich stellen", sagt Caritas Präsident Michael Landau. "Gefragt
sind Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl ebenso wie der Mut
anzuecken, Unrecht zu benennen, konkrete Menschen und ihre Notlagen
sichtbar zu machen und die Schicksale der Menschen in einen gut
recherchierten Kontext zu stellen. Ganz im Sinne von Prälat Leopold
Ungar wollen wir auch dieses Jahr, zum elften Mal in Folge,
herausragende Arbeiten wertschätzen und auszeichnen. Der Namensgeber
dieses Preises, Prälat Leopold Ungar, eckte an und war unbequem. Wäre
Leopold Ungar Journalist gewesen, hätten ihn wohl viele als "lästig
und hartnäckig" beschrieben. Genau diese Attribute sind es, die guten
von schlechtem Journalismus unterscheiden."
"Dieser Preis zeichnet Journalistinnen und Journalisten für ihre
Professionalität in Verbindung mit Mut und Empathie aus", ergänzt
Generaldirektor Klaus Buchleitner (RLB NÖ-Wien). "Im Kampf um
Schlagzeilen, Auflage- und Einschaltzahlen dürfen Menschen und Fakten
nicht auf der Strecke bleiben. Hartnäckigkeit im Verfolgen von
Themen, aber auch der Widerstand gegenüber der Versuchung der
schnellen Schlagzeile - beides sind wesentliche Qualitätsmerkmale von
Journalistinnen und Journalisten mit Rückgrat."
Eingereicht werden können journalistische Arbeiten, die zwischen 2.
September 2013 und 31. August 2014 in Österreich veröffentlicht
wurden. Die Einreichfrist endet am 1. September 2014 (Datum des
Poststempels). Pro BewerberIn können maximal drei Beiträge oder eine
Sendereihe eingereicht werden. Die Bewerbungen sind in fünffacher
Ausfertigung einzureichen. Alle Informationen zur Ausschreibung und
die Einreichformulare sind unter www.leopold-ungar-preis.at zum
Download abrufbar.
Die PreisträgerInnen werden am 6. November 2014 im KunstSozialRaum
Brunnenpassage der Caritas in Wien-Ottakring ausgezeichnet.
Die PreisträgerInnen der letzten Jahre:
2013: Roberto Talotta (Ö1), Edith Meinhart (Profil), Sandra Ernst
Kaiser (diestandard.at), Peter Liska und Meryem Citak (ORF)
2012: Florian Kröppel (ORF, Kreuz & Quer), Elisabeth Steiner (Der
Standard), Sarah Bárci (Ö1, Moment - Leben heute), Alexia Weiss (Blog
auf www.wienerzeitung.at)
2011: Kurt Langbein/Gottfried Derka (ORF, Kreuz & Quer), Barbara Tóth
(Falter), Christian Brüser (Ö1-Hörbilder), Ulrike Gladik (online,
Bettellobby-Website)
2010: Münire Inam/Ernst J. Schwarz (ORF, Report), Isabelle Engels
(Ö1-Hörbilder), Stefan Apfl (Falter), dastandard.at-Redakteurinnen
2009: Donja Noormofidi/Thomas Wolkinger (Falter), Doris Stoisser (Ö1
Hörbilder), Rike Fochler (ORF Thema)
2008: Judith Brandner (Ö1, Radiokolleg), Katrin Mackowski (ORF, Kreuz
& Quer), Martin Staudinger (Profil)
2007: Barbara Stöckl (ORF, Help TV), Stefan Hauser (Radio
Stephansdom), Peter Zimmermann und Katja Gasser (Ö1, Hörbilder) sowie
Irene Brickner (Der Standard)
2006: Dorothee Frank (Ö1), Nina Horaczek (Falter), Cornelia Krebs
(Ö1), Georg Motylewicz und Christian Schüller (ORF bzw. Bayern Alpha)
2005: Teresa Arrieta (Ö1, Journal Panorama), Wolfgang Machreich (Die
Furche) und Andrea Puschl (ORF, Thema)
2004: Florian Klenk (Falter), Ed Moschitz (ORF, Am Schauplatz) und
Regina Strassegger (ORF)
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