Aluminium-Studie - Spindelberger: Deutlichere Kennzeichnung von aluminiumhältigen Produkten gefordert

Sogar WissenschaftlerInnen warnen vor aluminiumhaltigen Deodorants - SPÖ-Gesundheitssprecher Spindelberger fordert deutlichere Kennzeichnung

Wien (OTS/SK) - "Aluminium begegnet uns in vielen Lebensbereichen -auch in Lebensmitteln oder Kosmetika wie Deodorants oder Sonnencremen. Dabei steht Aluminium seit längerem in Verdacht, an der Entstehung von Alzheimer oder Brustkrebs beteiligt zu sein. Auch wenn genaue Studien über Langzeitfolgen noch fehlen - für die KonsumentInnen ist Vorsicht geboten", erklärt SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger anlässlich einer neuen Studie, die das Gesundheitsministerium kürzlich präsentiert hat. Über mehr Information über Inhaltsstoffe hinaus will Spindelberger auch eine deutlichere Kennzeichnung von Kosmetikprodukten, die Aluminium enthalten. ****

In der vom Gesundheitsministerium präsentierten Studie wurden mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium und seinen Verbindungen in verbraucherInnennahen Produkten untersucht. Aluminium kommt unter anderem in zahlreichen Kosmetika wie Deos oder Sonnenschutzmitteln zum Einsatz; in Lidschatten und Nagellacken mit Metallic-Effekten sogar in reiner Form. Alle kosmetischen Mittel müssen zwar gemäß der EU-Kosmetikverordnung einer umfassenden Sicherheitsbewertung unterzogen werden, aber in der EU gibt es für Aluminiumchlorid oder Aluminiumchlorohydrate - die am häufigsten in schweißhemmenden Kosmetika eingesetzten Aluminiumverbindungen - weder Vorschriften zu Höchstkonzentrationen noch zu Warnhinweisen. Im Gegensatz dazu regeln die USA die Verwendung von aktiven Inhaltsstoffen in Antiperspirantien und Deodorants restriktiver - mit Höchstkonzentrationen zum Beispiel für Aluminiumchlorohydrate.

"Auch wenn die Verwendung aluminiumhaltiger Produkte für sich alleine unproblematisch sein mag, sehen ExpertInnen in der andauernden Exposition der VerbraucherInnen gegenüber Aluminium aus den verschiedensten Quellen mögliche gesundheitliche Risiken. Es ist daher im Sinne des Vorsorgeprinzips ratsam, die Verwendung aluminiumhaltiger Produkte so weit wie möglich zu reduzieren. Und eine deutlichere Kennzeichnung kann hier für die KonsumentInnen sehr hilfreich sein. Ein wichtiger Ansatz ist auch, dass sich Gesundheitsminister Stöger auf EU-Ebene für konkrete Maßnahmen zum Verzicht auf Aluminium in der verbraucherInnennahen Anwendung oder zumindest für die Reduktion von Aluminium in derartigen Produkten einsetzen wird", so Spindelberger. (Schluss) bj/rp/mp

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