• 12.06.2014, 14:57:48
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Aluminium-Studie - Spindelberger: Deutlichere Kennzeichnung von aluminiumhältigen Produkten gefordert

Sogar WissenschaftlerInnen warnen vor aluminiumhaltigen Deodorants - SPÖ-Gesundheitssprecher Spindelberger fordert deutlichere Kennzeichnung

Utl.: Sogar WissenschaftlerInnen warnen vor aluminiumhaltigen
Deodorants - SPÖ-Gesundheitssprecher Spindelberger fordert
deutlichere Kennzeichnung =

Wien (OTS/SK) - "Aluminium begegnet uns in vielen Lebensbereichen -
auch in Lebensmitteln oder Kosmetika wie Deodorants oder
Sonnencremen. Dabei steht Aluminium seit längerem in Verdacht, an der
Entstehung von Alzheimer oder Brustkrebs beteiligt zu sein. Auch wenn
genaue Studien über Langzeitfolgen noch fehlen - für die
KonsumentInnen ist Vorsicht geboten", erklärt SPÖ-Gesundheitssprecher
Erwin Spindelberger anlässlich einer neuen Studie, die das
Gesundheitsministerium kürzlich präsentiert hat. Über mehr
Information über Inhaltsstoffe hinaus will Spindelberger auch eine
deutlichere Kennzeichnung von Kosmetikprodukten, die Aluminium
enthalten. ****

In der vom Gesundheitsministerium präsentierten Studie wurden
mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium und seinen
Verbindungen in verbraucherInnennahen Produkten untersucht. Aluminium
kommt unter anderem in zahlreichen Kosmetika wie Deos oder
Sonnenschutzmitteln zum Einsatz; in Lidschatten und Nagellacken mit
Metallic-Effekten sogar in reiner Form. Alle kosmetischen Mittel
müssen zwar gemäß der EU-Kosmetikverordnung einer umfassenden
Sicherheitsbewertung unterzogen werden, aber in der EU gibt es für
Aluminiumchlorid oder Aluminiumchlorohydrate - die am häufigsten in
schweißhemmenden Kosmetika eingesetzten Aluminiumverbindungen - weder
Vorschriften zu Höchstkonzentrationen noch zu Warnhinweisen. Im
Gegensatz dazu regeln die USA die Verwendung von aktiven
Inhaltsstoffen in Antiperspirantien und Deodorants restriktiver - mit
Höchstkonzentrationen zum Beispiel für Aluminiumchlorohydrate.

"Auch wenn die Verwendung aluminiumhaltiger Produkte für sich alleine
unproblematisch sein mag, sehen ExpertInnen in der andauernden
Exposition der VerbraucherInnen gegenüber Aluminium aus den
verschiedensten Quellen mögliche gesundheitliche Risiken. Es ist
daher im Sinne des Vorsorgeprinzips ratsam, die Verwendung
aluminiumhaltiger Produkte so weit wie möglich zu reduzieren. Und
eine deutlichere Kennzeichnung kann hier für die KonsumentInnen sehr
hilfreich sein. Ein wichtiger Ansatz ist auch, dass sich
Gesundheitsminister Stöger auf EU-Ebene für konkrete Maßnahmen zum
Verzicht auf Aluminium in der verbraucherInnennahen Anwendung oder
zumindest für die Reduktion von Aluminium in derartigen Produkten
einsetzen wird", so Spindelberger. (Schluss) bj/rp/mp

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