- 09.06.2014, 09:02:31
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Greenpeace startet Suche nach EU-KommissarIn für Energie
Zwischenstand bei informeller Volksabstimmung bestätigt Wunsch nach sauberer Energiezukunft
Utl.: Zwischenstand bei informeller Volksabstimmung bestätigt Wunsch
nach sauberer Energiezukunft =
Wien (OTS) - "Bei der Besetzung der neuen Kommission müssen die
Inhalte im Vordergrund stehen. Greenpeace fordert Österreichs neu
gewählte EU-Abgeordnete daher auf, keinesfalls einem
EU-Energiekommissar ihre Stimme zu geben, der für Atomenergie,
Fracking und Kohle eintritt", fordert Hanna Simons, Direktorin für
Umweltpolitik von Greenpeace. Um diese Forderung zu unterstreichen,
hat Greenpeace am vergangenen Samstag ein Inserat im Stil einer
Stellenanzeige in der "Presse" (http://bit.ly/1ozheil) geschaltet,
das die erforderlichen Kompetenzen an eineN zukünftigeN KommissarIn
für Energie definiert. Der/die KommissarIn müsse den Wunsch der
Bevölkerung nach sauberer Energie und Energieeffizienz vorantreiben.
Erst müsse ein Anforderungsprofil vereinbart werden und dann die
dafür am besten geeignete Person ausgewählt werden, kritisiert
Greenpeace die derzeitige Personaldebatte um die EU-Spitzenjobs. "In
den kommenden Monaten stehen richtungsweisende Entscheidungen in der
Energiepolitik auf EU-Ebene an. Noch in diesem Jahr werden die
europäischen Länder über die Energiezukunft Europas und darüber, wie
Europa zukünftig unabhängiger von Energieimporten werden soll,
entscheiden." Länder wie Polen und Großbritannien fordern, diese
Unabhängigkeit über die Ausbeutung hochriskanter und schmutziger
Quellen zu erreichen.
Dass dies nicht dem Wunsch der europäischen Bevölkerung entspricht,
verdeutlicht die in den G7-Staaten von TNS Emnid zwischen 22. und 27.
Mai durchgeführte repräsentative Umfrage (OTS0103 vom 4. Juni 2014)
sowie die rege Teilnahme an der von Greenpeace initiierten
informellen Volksabstimmung. Innerhalb kürzester Zeit haben bereits
mehr als 20.000 Menschen darüber abgestimmt, welche Energiezukunft
sie sich für Europa wünschen. Das Ergebnis ist deutlich: Weit über 90
Prozent stimmten bisher für die Sicherstellung der Energieversorgung
mit sauberer Energie und Energieeffizienz. Die Bevölkerung kann noch
bis zum Europäischen Rat am 26. Juni an der Volksabstimmung
(www.greenpeace.at/volksabstimmung) teilnehmen.
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