Greenpeace startet Suche nach EU-KommissarIn für Energie

Zwischenstand bei informeller Volksabstimmung bestätigt Wunsch nach sauberer Energiezukunft

Wien (OTS) - "Bei der Besetzung der neuen Kommission müssen die Inhalte im Vordergrund stehen. Greenpeace fordert Österreichs neu gewählte EU-Abgeordnete daher auf, keinesfalls einem EU-Energiekommissar ihre Stimme zu geben, der für Atomenergie, Fracking und Kohle eintritt", fordert Hanna Simons, Direktorin für Umweltpolitik von Greenpeace. Um diese Forderung zu unterstreichen, hat Greenpeace am vergangenen Samstag ein Inserat im Stil einer Stellenanzeige in der "Presse" (http://bit.ly/1ozheil) geschaltet, das die erforderlichen Kompetenzen an eineN zukünftigeN KommissarIn für Energie definiert. Der/die KommissarIn müsse den Wunsch der Bevölkerung nach sauberer Energie und Energieeffizienz vorantreiben.

Erst müsse ein Anforderungsprofil vereinbart werden und dann die dafür am besten geeignete Person ausgewählt werden, kritisiert Greenpeace die derzeitige Personaldebatte um die EU-Spitzenjobs. "In den kommenden Monaten stehen richtungsweisende Entscheidungen in der Energiepolitik auf EU-Ebene an. Noch in diesem Jahr werden die europäischen Länder über die Energiezukunft Europas und darüber, wie Europa zukünftig unabhängiger von Energieimporten werden soll, entscheiden." Länder wie Polen und Großbritannien fordern, diese Unabhängigkeit über die Ausbeutung hochriskanter und schmutziger Quellen zu erreichen.

Dass dies nicht dem Wunsch der europäischen Bevölkerung entspricht, verdeutlicht die in den G7-Staaten von TNS Emnid zwischen 22. und 27. Mai durchgeführte repräsentative Umfrage (OTS0103 vom 4. Juni 2014) sowie die rege Teilnahme an der von Greenpeace initiierten informellen Volksabstimmung. Innerhalb kürzester Zeit haben bereits mehr als 20.000 Menschen darüber abgestimmt, welche Energiezukunft sie sich für Europa wünschen. Das Ergebnis ist deutlich: Weit über 90 Prozent stimmten bisher für die Sicherstellung der Energieversorgung mit sauberer Energie und Energieeffizienz. Die Bevölkerung kann noch bis zum Europäischen Rat am 26. Juni an der Volksabstimmung (www.greenpeace.at/volksabstimmung) teilnehmen.

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