SWV-Strobl gratuliert neuem Wiener WK-Präsidenten Walter Ruck

Zusammenarbeit im Sinne der Wiener Wirtschaft hat oberste Priorität

Wien (OTS) - "Ich möchte mich bei Frau Jank für die konstruktive Zusammenarbeit der letzten zehn Jahre bedanken und wünsche ihr in ihrer Funktion als Nationalratsabgeordnete alles Gute. Auch wenn wir uns in der Vergangenheit nicht immer einig waren, haben wir dennoch stets im Sinne der Wiener Wirtschaft gearbeitet", verabschiedete Fritz Strobl, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien, die scheidende WKW-Präsidentin Brigitte Jank und gratulierte ihrem Nachfolger Walter Ruck.

"Die Fraktion des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien und ich nehmen die ausgestreckte Hand des Präsidenten gerne an und werden in Zukunft weiterhin für die Wiener Wirtschaft arbeiten", sagte Strobl in Richtung Ruck, und weiter: "Wir haben gemeinsame Ziele, aber der Weg dorthin ist nicht immer derselbe."

Der SWV-Wien-Präsident verwies dabei insbesondere auf die prekäre Lage der tausenden Wiener EPU. "Egal ob ein Eine-Person-Unternehmen den Weg in die Selbstständigkeit als letzte Chance wählen musste oder den Schritt in die Selbständigkeit frei und optimistisch gewählt hat:
alle sind Pflichtmitglieder in der Wirtschaftskammer. Daher ist es auch die Pflicht der Wirtschaftskammer, sich für die Anliegen aller EPU einzusetzen." Strobl betonte, dass die soziale Absicherung Selbstständiger ausführlich diskutiert werden müsse, dabei müsse vor allem die Abschaffung des SVA-Selbstbehalts im Vordergrund stehen:
"Es kann und darf nicht sein, dass sich jemand überlegen muss, ob er sich den Arztbesuch leisten kann oder nicht."

Eine wichtige Herausforderung für die Zukunft ist für Strobl vor allem auch das Thema Demokratie in der Wirtschaftskammer. Dabei geht es insbesondere um die derzeitig gültige und stark mehrheitsfördernde Wahlordnung: "Wir können nicht bei einem System bleiben, in dem nach wie vor derart verzerrte Zustände herrschen." Strobl kritisierte vor allem, dass die veränderte Unternehmenslandschaft keine entsprechende Abbildung in der Wirtschaftskammer fände. "Wir müssen bei der kommenden Wirtschaftskammerwahl 2015 berücksichtigen, dass sich die Wirtschaft geändert hat."

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