- 05.06.2014, 18:14:05
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SWV-Strobl gratuliert neuem Wiener WK-Präsidenten Walter Ruck
Zusammenarbeit im Sinne der Wiener Wirtschaft hat oberste Priorität
Utl.: Zusammenarbeit im Sinne der Wiener Wirtschaft hat oberste
Priorität =
Wien (OTS) - "Ich möchte mich bei Frau Jank für die konstruktive
Zusammenarbeit der letzten zehn Jahre bedanken und wünsche ihr in
ihrer Funktion als Nationalratsabgeordnete alles Gute. Auch wenn wir
uns in der Vergangenheit nicht immer einig waren, haben wir dennoch
stets im Sinne der Wiener Wirtschaft gearbeitet", verabschiedete
Fritz Strobl, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes
Wien, die scheidende WKW-Präsidentin Brigitte Jank und gratulierte
ihrem Nachfolger Walter Ruck.
"Die Fraktion des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien und
ich nehmen die ausgestreckte Hand des Präsidenten gerne an und werden
in Zukunft weiterhin für die Wiener Wirtschaft arbeiten", sagte
Strobl in Richtung Ruck, und weiter: "Wir haben gemeinsame Ziele,
aber der Weg dorthin ist nicht immer derselbe."
Der SWV-Wien-Präsident verwies dabei insbesondere auf die prekäre
Lage der tausenden Wiener EPU. "Egal ob ein Eine-Person-Unternehmen
den Weg in die Selbstständigkeit als letzte Chance wählen musste oder
den Schritt in die Selbständigkeit frei und optimistisch gewählt hat:
alle sind Pflichtmitglieder in der Wirtschaftskammer. Daher ist es
auch die Pflicht der Wirtschaftskammer, sich für die Anliegen aller
EPU einzusetzen." Strobl betonte, dass die soziale Absicherung
Selbstständiger ausführlich diskutiert werden müsse, dabei müsse vor
allem die Abschaffung des SVA-Selbstbehalts im Vordergrund stehen:
"Es kann und darf nicht sein, dass sich jemand überlegen muss, ob er
sich den Arztbesuch leisten kann oder nicht."
Eine wichtige Herausforderung für die Zukunft ist für Strobl vor
allem auch das Thema Demokratie in der Wirtschaftskammer. Dabei geht
es insbesondere um die derzeitig gültige und stark mehrheitsfördernde
Wahlordnung: "Wir können nicht bei einem System bleiben, in dem nach
wie vor derart verzerrte Zustände herrschen." Strobl kritisierte vor
allem, dass die veränderte Unternehmenslandschaft keine entsprechende
Abbildung in der Wirtschaftskammer fände. "Wir müssen bei der
kommenden Wirtschaftskammerwahl 2015 berücksichtigen, dass sich die
Wirtschaft geändert hat."
(Schluss).
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