Willi zu Gigalinern: Erfolg für klare österreichische Linie

Grüne: Schön, dass da alle an einem Strang gezogen haben

Wien (OTS) - "Die besseren Argumente haben gewonnen. Gigaliner sind abzulehnen, weil ihr Einsatz den Gütertransport auf der Schiene unterläuft und auf Österreich gewaltige Kosten zugekommen wären", kommerntiert der Grüne Verkehrssprecher Georg Willi die heutige Entscheidung in Brüssel.

"Ich möchte Verkehrsministerin Bures zu diesem Verhandlungserfolg gratulieren. Im Europäischen Parlament waren es die Grünen mit Eva Lichtenberger, die für die große Kritik an den Monster-Trucks gesorgt haben. Also ein schöner gemeinsamer Erfolg. Wären sie auf Europas Straßen zugelassen worden, hätte Österreich die Brückentragwerke der Autobahnen verstärken, vor allem aber die vielen Kurvenradien bei den Auf- und Abfahrten zu den Autobahnen aufweiten müssen. Und natürlich hätten die Riesentrucks den Gütertransport auf der Schiene noch stärker konkurrenziert als es die heutigen Lkw dies schon tun", begründet Willi die Bedeutung der heutigen Entscheidung.

"Jetzt wird es aber höchste Zeit, die Rahmenbedingungen für den Gütertransport auf der Schiene zu verbessern. Das beginnt bei den Verladeterminals, deren Zahl die ÖBB leider abbaut statt sie auszubauen und endet bei verkehrslenkenden Maßnahmen zugunsten der Bahn wie dem sektoralen Fahrverbot, das derzeit noch von der ÖVP blockiert wird, weil es dafür den Luft-100er braucht. Aber ich bin wieder ein Stück optimistischer, weil dieses Beispiel zeigt, dass man Verkehrspolitik machen muss und nicht alles dem freien Markt überlassen darf", schließt Willi.

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