• 05.06.2014, 12:56:50
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Petra Nocker-Schwarzenbacher ist neue WKÖ-Tourismus-Obfrau

Salzburger Hotelierin folgt Hans Schenner nach - Fokus auf Entbürokratisierung, Branchenimage und Betriebsnachfolge

links Petra Nocker-Schwarzenbacher, rechts
WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl

Utl.: Salzburger Hotelierin folgt Hans Schenner nach - Fokus auf
Entbürokratisierung, Branchenimage und Betriebsnachfolge =

Wien (OTS/PWK380) - Mit der Bestellung durch Präsident Christoph
Leitl steht seit 1. Juni eine neue Obfrau an der Spitze der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): Die Salzburger Hotelierin Petra
Nocker-Schwarzenbacher (49) folgt dem langjährigen Obmann Hans
Schenner nach, der sich nach 14 Jahren aus dieser Funktion
zurückzieht.
Nocker-Schwarzenbacher absolvierte die Hotelfachschule in Bad
Hofgastein und führt seit 1992 den elterlichen Betrieb in St. Johann
im Pongau, den sie zu einem Vier-Sterne-Betrieb mit 110 Betten
ausgebaut hat.

"Ich habe die große Herausforderung, mich für die Interessen der
gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft einzusetzen, nach
reiflicher Überlegung gerne angenommen. Als Unternehmerin aus der
Branche kenne ich die Probleme und Herausforderungen und freue mich,
nun in meiner neuen Funktion diese Erfahrungen und meine
Vorstellungen und Ziele zur Verbesserung der Bedingungen für
Tourismusbetriebe in ganz Österreich einbringen zu können", erklärt
die neue Sprecherin der rund 90.000 Tourismus-Betriebe anlässlich
ihres Amtsantritts.

Besonders wichtig ist Nocker-Schwarzenbacher, von der Politik die
Wertschätzung für die Leistungen der Tourismus - und
Freizeitwirtschaft, den Unternehmern ebenso wie den Mitarbeitern
gegenüber, einzufordern. "Es ist mir auch ein besonderes Anliegen,
dass wir mit unseren Sozialpartnern darüber reden, nicht nur Probleme
zu kommunizieren, sondern gemeinsam auch die Attraktivität und die
Chancen unserer Branche kommunizieren. "Der Tourismus ist eine
großartige Branche und das Image-Herzstück von Österreich. Teil
dieser Familie zu sein und Österreich bei in- und ausländischen
Gästen zu repräsentieren, ist eine große Verantwortung und eine
wunderschöne Aufgabe. Wir sind Marke Österreich!", betont die neue
Tourismus-Sprecherin.

Einen weiteren Fokus will Nocker-Schwarzenbacher auf die
Entbürokratisierung legen: Gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten
dürfen die Betriebe nicht als verlängerter Arm unseres oftmals
überdimensionierten Verwaltungs- und Kontrollapparates fungieren,
sondern sollen sich auf das konzentrieren können, was wesentlich ist
- die bestmögliche Betreuung der Gäste. "Ich brauche nicht jeden
Monat einen Inspektor, der die Temperatur meines Kühlhauses
kontrolliert und den Betrieb aufhält. Da schauen mein Küchenchef und
ich schon selber darauf, dass meine Ware frisch bleibt."

Als dritten Schwerpunkt sieht Petra Nocker-Schwarzenbacher die
Betriebsnachfolge: "Ich habe bereits im Alter von 27 Jahren einen
Betrieb meiner Eltern übernommen und habe selbst zwei Kinder." Im
Tourismus sind über 80 Prozent der 18.000 Beherbergungsbetriebe als
Familienbetrieb geführt. Der Idee einer Vermögenssteuer kann
Nocker-Schwarzenbacher in diesem Zusammenhang nichts abgewinnen. "Für
uns im Tourismus sind Grund- und Gebäude Betriebsmittel. Wer hier die
Substanz besteuern will, macht auf Klassenkampf und dabei leider auch
die Basis unserer Arbeit kaputt. Immerhin ist die Tourismusbranche
eine Wachstumsbranche und gibt vielen Menschen, gerade in den
Regionen, Arbeit", so Nocker-Schwarzenbacher. Allein im Hotel- und
Gastgewerbe sind 450.000 unterschiedliche Personen zumindest einmal
pro Jahr angemeldet.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden Euro, das
sind mehr als 15 Prozent des BIP. (ES)

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