5.000 Jugendliche am Jugendsporttag 2014

ÖGJ fordert mehr Sportunterricht für BerufsschülerInnen

Wien (OTS/ÖGB) - "Jugendliche haben viel zu selten die Möglichkeit, Sport zu machen. Außerdem lastet bereits auf jungen ArbeitnehmerInnen ein enormer Arbeitsdruck. Wer aber viel und lang arbeitet, hat es schwer, ein gesundes Leben zu führen", sagte ÖGJ-Wien-Vorsitzender Ali Dogan. "Im Berufsschulunterricht und im Berufsleben muss es daher mehr sportliche Möglichkeiten geben." Trotz schlechten Wetters sind heuer über 5.000 Lehrlinge, SchülerInnen und interessierte Jugendliche in den verschiedensten Disziplinen wie Fußball oder Slacklinen angetreten, so viele TeilnehmerInnen wie nie zuvor. "Das zeigt auch, dass das Bedürfnis bei den vielen SchülerInnen und Lehrlingen nach mehr sportlichen Möglichkeiten groß ist." Heute fand zum bereits 49. Mal der Jugendsporttag der Österreichischen Gewerkschaftsjugend statt.++++

Auch Gesundheitsminister Alois Stöger wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass sich die Schülerinnen und Schüler in Österreich zu wenig bewegen. "Zu viele Österreicherinnen und Österreicher sind übergewichtig. Hier müssen wir mittels Gesundheitsförderung und Prävention etwas ändern. Im Idealfall beginnt das im Kindergarten und in der Schule, indem man gesünderes Essen anbietet und zu mehr Sport animiert." Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung seien die zentralen Voraussetzungen für ein gesundes Leben.

Jugend ist uns wichtig

AK-Präsident Rudi Kaske betonte bei der Eröffnung des Jugendsporttages: "Wir beteiligen uns gern am Jugendsporttag, denn uns ist die Jugend wichtig. Auch abseits des heutigen Sportevents, in der Arbeitswelt, sind wir für die jungen Menschen da. Lehrlinge und junge ArbeitnehmerInnen haben Rechte, und damit diese eingehalten werden, steht die AK gemeinsam mit dem ÖGB und der Gewerkschaftsjugend der Jugend mit Rat und Hilfe zur Verfügung", sagt Kaske.

ÖGB-Präsident Erich Foglar freute sich, auch heuer wieder so viele Lehrlinge begrüßen zu können. "Auch ich habe Lehre gemacht, und ich weiß, dass nicht immer alles einfach ist. Wie im Sport ist auch in der Lehrausbildung Durchhaltevermögen gefragt. Und wie beim heutigen Jugendsporttag hat man auch in der Lehrzeit die Möglichkeit, viele Dinge auszuprobieren und seinen Weg zu finden." Beim Jugendsporttag gehe es darum, gemeinsam Spaß zu haben. Foglar verwies auf die wichtige Arbeit der Gewerkschaftsjugend für Lehrlinge und für gute Lehrausbildungen: "Die ÖGJ ist euer Partner, nicht nur heute, wenn Sport und Spaß im Vordergrund stehen, sondern Tag für Tag in der Arbeitswelt."

Bestmögliche Rahmenbedingungen für Jugendliche

"Die Stadt Wien leistet Unglaubliches, um den Jugendlichen ein starkes Fundament zur Verwirklichung ihrer Träume in der Arbeitswelt zu ermöglichen. Von Ausbildungsgarantie bis zum Qualifikationsplan, Qualitätssiegel für Lehrbetriebe, TOP-Jugendticket oder Lehrlingswohnungen, stets sind wir um bestmögliche Rahmenbedingungen für die Lehrlinge bemüht. Dabei ist die Wiener Gewerkschaftsjugend ein ganz wichtiger Partner! Ob mit dem Wiener Kultur- und Sportverein, der Berufsschulen oder dem Jugendsporttag: Bewegung als Ausgleich zu Beruf und Schule sowie Gemeinschaftsbildung stehen bei uns an erster Stelle", sagte der Wiener Landtagsabgeordneter Christoph Peschek.

"Mit besonderer Freude sind wir auch in diesem Jahr wieder Partner der Österreichischen Gewerkschaftsjugend bei der Ausrichtung ihres Jugendsporttages. Unsere Kernaufgabe ist es, jungen Menschen zum Sport Betreiben, zur Bewegung, anzuregen und sie entsprechend professionell zu betreuen. Wir bemühen uns, in allen Bereichen Trends aufzunehmen, um unseren Mitgliedern ein modernes, qualitätsvolles Programm bieten zu können", sagte WAT-Präsident Christian Pöttler.

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