• 27.05.2014, 13:42:36
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KV-Abschluss Flughafenarbeiter: Bis zu 2,5 Prozent mehr Lohn

Neue Lohngruppe für Feuerwehrfacharbeiter und Karrieremodell für Beschäftigte in der Technik erreicht

Utl.: Neue Lohngruppe für Feuerwehrfacharbeiter und Karrieremodell
für Beschäftigte in der Technik erreicht =

Wien (OTS/ÖGB) - Nach neun langen aber konstruktiven
Verhandlungsrunden konnte der Kollektivvertrag für die rund 3.500
ArbeiterInnen auf den österreichischen Verkehrsflughäfen mit einer
Lohnerhöhung in der Höhe von 2 (Flughafen Wien) bzw. 2,5 Prozent
(Bundesländerflughäfen) erfolgreich abgeschlossen werden, so Stefan
Tichy, zuständiger Fachsekretär für den Bereich Luftfahrt in der
Gewerkschaft vida. Zudem sei eine Erhöhung der Sonntags- und
Nachtzulage auf 2,35 Euro pro Stunde erreicht worden. Der
KV-Abschluss gilt rückwirkend per 1. Mai 2014; die Laufzeit beträgt
12 Monate.++++

Ziel von Gewerkschaft und Betriebsräten sei die Heranführung der
Lohntabelle für die Bundesländerflughäfen an jene der Flughafen Wien
AG, um zukünftig eine österreichweit einheitliche Tabelle für alle
Verkehrsflughäfen in Österreich zu bekommen. "Mit einem zusätzlichen
Lohnplus von 0,5 Prozent für die Beschäftigten auf den
Bundesländerflughäfen sind wir diesem Ziel einen weiteren Schritt
näher gekommen", freut sich Tichy.

Das Verhandlungsteam der Arbeitnehmerseite aus Gewerkschaft und
Betriebsräten, sagt David John, stellvertretender
Betriebsratsvorsitzender der Flughafen Wien AG,
habe zudem durchgesetzt, dass die Kollektivvertragsbestimmungen durch
exaktere Tätigkeitsbeschreibungen präzisiert werden konnten. "Für die
korrekte Einstufung in die vorgesehene Lohngruppe gibt es nun keine
Ausreden mehr. Missbräuchliche Interpretationen und in der Folge auch
falsche Anwendungen durch Arbeitgeber sind jetzt ausgeschlossen",
betont John.

Darüber hinaus sei es in den Verhandlungen gelungen, eine eigene
Lohngruppe für die Feuerwehrfacharbeiter zu erringen. "Leistung und
Qualifizierung muss belohnt werden", sagt John. "Dem wird auch mit
dem neuen und von uns verlangten Karrieremodell für
Technikbeschäftigte Rechnung getragen." Mit dem KV-Abschluss und dem
verhandelten Lohnschema für Neueintretende sei man jetzt für die
europäischen Herausforderungen durch den im gesamten Verkehrsbereich
durch Liberalisierungen härter gewordenen Wettbewerb gut gerüstet.
"Wesentliche gewerkschaftspolitische Forderungen, die zu Beginn der
Verhandlungen noch unrealisierbar erschienen, konnten durchgesetzt
werden", so Tichy und John.

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