- 27.05.2014, 12:33:37
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WKÖ-Schenner zur touristischen Winterbilanz 2013/2014
Nächtigungsminus für Tourismussprecher "unerfreulich, aber kein Drama" - Mit erfolgreichen gemeinsamen Wintersportinitiativen und Kampagnen "am richtigen Weg"
Utl.: Nächtigungsminus für Tourismussprecher "unerfreulich, aber
kein Drama" - Mit erfolgreichen gemeinsamen
Wintersportinitiativen und Kampagnen "am richtigen Weg" =
Wien (OTS/PWK359) - Wie die Statistik Austria heute, Dienstag,
mitteilte, schließt die abgelaufene Wintersaison - November 2013 bis
April 2014 - mit einem leichten Minus von 1,7 Prozent (64,46 Mio.
Nächtigungen) im Vergleich zur Rekordsaison des Vorjahres ab, während
die Zahl der Gästeankünfte in diesem Zeitraum mit 16,87 Mio. um 0,8
Prozent geringfügig gestiegen ist. Sowohl inländische (15,8 Mio.;
minus 1 Prozent) als auch ausländische Gästenächtigungen (49,37 Mio.;
minus 1,9 Prozent) waren rückläufig. Für den Obmann der Bundessparte
Tourismus und Freizeitwirtschaft, Hans Schenner, ist das Ergebnis
"unerfreulich, aber kein Drama", da sich der Nächtigungs-Rückgang in
einem überschaubaren Bereich abspiele. "Das ist jedoch nur eine
Durchschnittsbetrachtung, was somit für all jene Betriebe, die es
härter als den Durchschnitt getroffen hat, sicher kein Trost ist",
relativiert der Vertreter von rund 90.000 Tourismusbetrieben.
Schenner: "Der Grund für das Minus - das liegt für mich auch klar
auf der Hand - war die fehlende Winterstimmung in vielen Gebieten
Österreichs, aber vor allem auch in den wichtigsten Herkunftsländern
und Nahmärkten wie Deutschland oder Niederlande." Wenn bereits Ende
Jänner, Anfang Februar die Golfplätze rund um München aufsperren,
brauche man sich nicht zu wundern, dass sich die Lust auf
Winterurlaub nicht einstelle, so der WKÖ-Tourismussprecher. "Nächstes
Jahr werden wir's mehr schneien lassen, damit es mit der
Winterstimmung klappt", so Schenner scherzhaft. Ein sattes Plus von
21,8 Prozent bei den Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat
konnte im April 2014 eingefahren werden, was, so Schenner, vor allem
auf die Verschiebung der diesjährigen Karwoche in den April
zurückzuführen war.
Erfolgreiche Kampagne für Ski-Wiedereinsteiger am deutschen
Markt
Wintersport ist weiterhin in vielen Bundesländern das Standbein
für die Wintersaison. Deshalb hat die Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft als Partner der "Allianz Zukunft Winter" und der
"Servicestelle Wintersportwochen" gemeinsam mit dem Fachverband der
Seilbahnen, der Skiindustrie, dem Skischulverband und den
maßgeblichen Ministerien neue Initiativen gesetzt. Besonders
erfolgreich ist die Kampagne: "Wiedereinsteiger. Willkommen zurück!"
der Österreich Werbung (ÖW) in Kooperation mit den Bundesländern
Tirol, Salzburg und Kärnten am deutschen Markt. "Angesprochen werden
Skifahrer, die aus unterschiedlichen Gründen mit dem Skifahren
aufgehört haben, und nun zum Wiedereinsteigen motiviert werden. Und
das mit Erfolg!", berichtet Schenner. Allein das deutschsprachige
Imagevideo der ÖW mit dem Titel: "Wieder Ski fahren. Willkommen
zurück. Winter in Österreich" wurde auf youtube seit Anfang Jänner
2014 über 399.896 Mal angeklickt und angesehen. "Neue Produkte
schaffen neues Interesse für den Wintersport. Wichtig ist, dass wir
einheitliche Botschaften auf den Märkten absetzen, also dass die
Österreich Werbung, die Landestourismusorganisationen und auch
einzelne Regionen hier den Werbedruck durch gemeinsame Slogans
erhöhen", zeigt sich Tourismusobmann Schenner mit dem eingeschlagenen
Weg sehr zufrieden.
Servicestelle Wintersport: Rückgang von Wintersportwochen
gestoppt
Erfreut zeigt sich Schenner auch über den Erfolg der Servicestelle
für Wintersportwochen: "Seit der Gründung der Initiative konnte der
Abwärtstrend, betreffend die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern
an Schulskikursen, gestoppt werden." Zudem haben sich 1.678
Bewegungserzieher und Begleitlehrer selbständig und aktiv in der
Servicestelle registriert. Im Jahr 2011 haben 23,8 Prozent der
Schülerinnen und Schüler eine Sommer- oder Wintersportwoche
absolviert, wobei der Anteil an Wintersportwochen mit 13,43 Prozent
noch immer höher liegt als der Anteil der Sommersportwochen mit 10,3
Prozent. "Wir konnten hier eine Trendumkehr einleiten und werden auch
weiterhin am Ball bleiben und intensiv für den Wintersport in
Österreich weiterarbeiten", betont Schenner und dankt dem Team der
Servicestelle Wintersport. Die Servicestelle ist ein gemeinsames
Projekt von Sport, Schule und Wirtschaft, mit dem Ziel,
Wintersportwochen für Schüler, Lehrer und Eltern attraktiver zu
machen. Seit Jänner 2011 bietet sie Lehrern, Eltern und Schülern alle
notwendigen Informationen - sowohl rechtlich wie auch organisatorisch
- zur Abhaltung und Durchführung von Wintersportwochen.
Durchaus positiv sieht Schenner abschließend den Blick in die nahe
touristische Zukunft: "Ich denke, dass wir im Sommer 2014 zumindest
das Ergebnis des Vorjahr-Sommers 2013 mit 66,5 Mio. Nächtigungen
erreichen werden. Für Mai und Juni rechne ich sogar mit einem Plus
von 1-2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die Interessenvertretung für
über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie,
Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und
Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. Jeder 5.
Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt von
Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche erwirtschaftet
eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42 Milliarden Euro, das
sind mehr als 15 Prozent des BIP. (ES)
Nähere Informationen über die Servicestelle Wintersport finden Sie
hier: www.wispowo.at
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