- 23.05.2014, 11:54:07
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Triumphzug der Zeichenkunst im Leopold Museum
Klimt, Schiele und Co. - Ausstellung LINIE & FORM feierlich eröffnet

Utl.: Klimt, Schiele und Co. - Ausstellung LINIE & FORM feierlich
eröffnet =
Wien (OTS) -
Highlights und Seltenes: 100 Meisterzeichnungen der Sammlung
Leopold
Als wahrer Triumphzug der Zeichenkunst erwies sich die Eröffnung
der Ausstellung "LINIE & FORM" im LEOPOLD MUSEUM. Hunderte kamen um
100 Meisterzeichnungen der Sammlung Leopold zu bestaunen. Die
Kuratoren, Leopold Museum Direktor Franz Smola und Fritz Koreny,
hatten aus tausenden Blättern eine Mischung aus Highlights und
Raritäten ausgesucht um sie nun von 23. Mai bis 20. Oktober im
Leopold Museum zu präsentieren.
Begnadete Zeichner, epochemachende Fortschritte und heikles
Material
Franz Smola hob anlässlich der Eröffnung die Werke Schieles,
Klimts und Kokoschkas hervor, die um 1900 "epochemachende
Fortschritte" in der Grafik erzielten. Fritz Koreny wies launig
darauf hin, dass man Zeichnungen, die auf dem höchst heiklem Material
Papier entstanden sind, möglichst nicht zu lange ausstelle und am
besten schütze, wenn man sie nicht zeigt. Fasziniert zeigte er sich
von der Entdeckung einer Kreuzigungszeichnung des Deutschen
Impressionisten Lovis Corinth, die sich als Entwurf für ein in den
Kriegswirren zerstörtes Altarbild seiner ostpreußischen Heimatstadt
Tapiau entpuppte. Elisabeth Leopold wies auf die Verdienste des
Sammlers und Museumsgründers Rudolf Leopold hin, der die nach dem
Krieg fast vergessenen Künstler Schiele und Klimt wertschätzte,
sammelte und zu dem Ihnen gebührenden Weltruhm führte. Heute preise
man die begnadeten Zeichner als die besten des 20. Jahrhunderts.
Details von Meisterhand: Klimt und Schiele, Hodler und Dix
Die Besucher der Vernissage drängten sich dicht an dicht rund um
die wertvollen Bilder und begutachteten interessante Details der
Blätter von Meisterhand. Die Werke der Großmeister der Kunst um 1900
Gustav Klimt, Egon Schiele, Alfred Kubin und Oskar Kokoschka sind in
der Ausstellung besonders stark vertreten. Überraschend auch die
Zeichnungen internationaler Künstler wie Lovis Corinth, Ferdinand
Hodler oder Otto Dix oder die genialen Entwurfszeichnungen der Wiener
Werkstätte.
Zeitgenössischer Akzent: Monumentale Intervention von Hannes
Mlenek
Einen einprägsamen zeitgenössischen Akzent setzt Hannes Mlenek,
der eigens für die Ausstellung eine Raumintervention geschaffen hat.
Eine überdimensionale Skulptur in Form der Hand des Zeichners scheint
die monumentalen Kreidezeichnungen seiner "Körperfragmente" direkt an
den Wänden des Atriums anzubringen. Auch in den Ausstellungsräumen
setzen sich Mleneks Wandzeichnungen direkt mit den Werken
auseinander. Wer die Zeichnungen erleben möchte, muss das im LEOPOLD
MUSEUM tun, denn die Bilder sind vergängliche Kunst und werden nach
dem Ende der Ausstellung übermalt.
Die Vernissagegäste: Chris Lohner, Peter Sengl, Silvie Aigner,
Christoph Thun-Hohenstein und viele mehr
Elisabeth Leopold, die Kuratoren der Ausstellung - Leopold Museum
Direktor Franz Smola und Professor Fritz Koreny - sowie Künstler
Hannes Mlenek und seine Frau unterhielten sich bis zum späten Abend
angeregt mit den Vernissagegästen. Gekommen waren unter anderem
MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein, Nationalratsabgeordnete
Gabriela Moser, Bestsellerautorin Chris Lohner, ORF-Kultur-Legende
Wolfgang Lorenz, die Künstler Gunter Damisch, Gerhard Gutruf und
Peter Sengl, Parnass-Herausgeberin Silvie Aigner, Leonore Boeckl,
Galerist Eberhard Kohlbacher, Consulter Christian Vranek,
Gauermannmuseum-Kurator und Künstler Bernhard Kratzig, die mit
Landesmuseum Niederösterreich Direktor und Vorstandsmitglied der
Leopold Museum-Privatstiftung Carl Aigner, den Leopold
Museum-Vorständen Diethard Leopold und Andreas Nödl, Leopold
Museum-Freundevereinspräsident Hannes Raumauf, Museum Managing
Director Peter Weinhäupl und vielen anderen Eröffnungsgästen talkten.
Valerie Leopold Und Evgeny Sinayskiy spielen Janácek und
Prokofjew.
Für die wunderbare musikalische Umrahmung sorgte die bezaubernde
Valerie Leopold (Violine) im Duo mit ihrem kongenialen Partner Evgeny
Sinayskiy (Klavier). Sie spielten Stücke von Leos Janácek und Sergej
Prokofjew. Für gute Stimmung sorgten auch die Partner des Leopold
Museums mit GOLDECK Sekt, SCHLOSS GOBELSBURG-Weinen, Ottakringer Bier
und Knusprigem der Bäckerei JOSEPH Brot.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/5364
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